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Allein Yoss sagte: „Dass bei den Dichtern gar lieiue
aritlnnethisclien Aufgaben vorkänien.“
Mehrere Mathematiker, die ich im Laufe des Lebensfragte, wussten mir hierüber keine befriedigende Antwortzu geben.
Im Jahre 1810 kam ich nach Tübingen und besuchte denalten Akademiker Pfleiderer, der fast keinen Fehler hat, alsden, dass er nicht schreibt.
Ich wurde freundlich von ihm aufgenominen und erhieltaus dem grossen Schatze seiner Kenntnisse über manchesAuskunft, nach dem ich bis jetzt vergeblich gefragt hatte.Unter andern, über die Rechenkunst der Griechen, dieeine doppelt merkwürdige Erscheinung ist.
Nämlich: dass die Alten ohne unsere Zahlzeichen, undohne unsere Weise die Zahlen zu schreiben so grosse Rech-nungen ausführeu konnten, wie z. B. Archimedes in seinerSandrechnung, und zweitens: dass dieses den Philologen undMathematikern nicht merkwürdig genug geschienen hat umes näher zu untersuchen.
Wenn wir eine kleine Zahl, wie z. R. 1S10 auf dieWeise schreiben wie die Griechen und Römer sie schrie-ben, so ist es fast unmöglich diese mit sich selbst zu multi-pliciren oder sie mit einer andern Zahl zu dividiren.
Die Ursache liegt nicht in der Verschiedenheit der Zahl-zeichen, denn ob man eine Zahl mit Griechischen, Römischenoder Arabischen Zahlzeichen schreibt, kommt über eins hin-aus, sobald man nur daran gewöhnt ist.
Aber die Alten kannten nicht die Ordnung im Zahlen-schreiben die wir haben, und nach w'elcher der Werth einerZahl nicht allein von der Figur, sondern auch von derStelle abhängt auf der sie steht.
.D war bei ihnen 500 und galt immer 500, sie mochtevorne oder hinten in einer Reihe Zahlen stehen.