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Hülfstafeln und Beiträge zur neueren Hygrometrie
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Spannkräfte des Wassers bei steigenden Temperaturen wach-sen. Mehre ausgezeichnete Gelehrte haben sich mit der Be-stimmung dieses Gesetzes abgegeben, aber keinem ist es ge-lungen , dieses aus der Natur der Dunstbildung abzuleiten,und so lange dieses nicht der Fall ist, hat man für die Rich-tigkeit des mathematischen Ausdrucks der Spannkräfte kei-nen andern Bürgen, als die gröfsere oder geringere Ueber-einstimmung mit den Ergebnissen der Versuche; da aberdiese immer von Beobachtungsfehlern behaftet sind, die daswahre Gesetz stören, so wird man nie mit Sicherheit urlhei-lcn können, ob die Formel das Naturgesetz darstellt odernicht, wenn sie auch den empirisch gefundenen Spannkräftenziemlich gut entspricht. Gegenwärtig kennt man sogar,, mehremathematische Ausdrücke für die Spannkräfte der Wasser-diinstc, welche die Erfahrungs-Resultate gleich gut dar-stellen, und doch kann nur einer der Natur ganz entsprechen.Unter diesen Umständen bleibt nichts über, als jene Formelzu wählen, welche unmittelbar aus den Versuchen abgeleitetist, und zu warten, bis Jemand den glücklichen Fund macht,um solche aus der Natur der Dunstbildung deduciren zukönnen.

Dalton wandte bei seinen Versuchen ein Thermometer an,dessen Siedpunct bei 30 englischen Zollen Luftdruck bestimmtwar, un d da log 30 = 1,4771213, so hat man für die Spann-kräfte des Wasserdunstes in englischen Zollen

, log^=l,47»1213+ct+^t 5 +yt 3 ...

Um die Coefficienten u, ß, y zu bestimmen, wollen w r ir diebei den Temperaturen 80°R, 60°R, 40°R und 20°R beob-achteten Spannkräfte nach Biols Beispiel zum Grunde legen.Dies giebt die Bedingungen

t=0 , F 0 =30 englisch.

t=20°R , F 0 =ll,25

t=40 , ^ 0 = 3,50 ,,

t=60 , F 60 = 0,91

Diese Bedingungen in unsre allgemeine Formel substituirenderhält man:

logt 1,25 = 1,4771213+20«+ 400,3+ 8000/,

log 3,5 =1,4771213+40«+1600/!+ 64000p,log 0,01 = 1,4771213+60«+3600j3+216000y,