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IV. A n h a n g.
IJeher die mathematische Begründung der Hülfstafeln zurneueren Hygrometrie, und den Einflufs des Feuchtigkeits-Zustandes der Luft auf die Höhemnessungeu mit demBarometer, nebst einer Reihe von Beobachtungen.
I. Berechnung der Spannkraft des TVasserdunstes im Zu-stande seiner gröfsten Dichtigkeit.
1. Das Auffmden einer den Beobachtungen unter allenTemperaturen entsprechenden Formel für die Spannkraft desWasserdunstes im Maximum hat die Physiker sehr beschäftigt.Man sehe hierüber im XVIII. Bande von Poggendorfs Anna-len der Physik und Chemie S. 437 bis 474:
„Darlegung der auf Befehl der Pariser Academie derWissenschaften zur Bestimmung der Spannkräfte desWasserdampfs bei hohen Temperaturen angestellten Un-tersuchungen“ von Baron de Prony, Arago, Girard undDulong (Berichterstatter).
Dort heifst es über die von Dr. August in den Annalen derPhysik und Chemie von 182S S. 128 mitgetlieilte Formel
worin e die Elasticität in Metern Quecksilber, a die Elasti-cität bei 0°, b = 0,76, n = 100, w = 266-/3, und t die Tempe-ratur in Centesimalgraden von 0 aus, ist , und wofür derZahlen-Ausdruck gegeben wird
Der Verfasser gebraucht zu ihrer Aufstellung andre Be-trachtungen, und überdies sind die Temperaturen nicht nachdem Quecksilber-Thei-mometer gezählt, sondern auf die An-zeigen des Luft-Thermometers reducirt. Wir haben die Tem-peratur berechnet, die zufolge dieser Formel einer Spannungvon 24 Atmosphären entsprechen würde, und sie gleich214°,37C gefunden. Die Beobachtung giebt 224,2 für das
Quecksilber-Thermometer, was sich für das Luft-Thermome-ter auf 220°,33 reduciren würde. Der Unterschied beträgtalso etwa 6°; wenn man nun die Elasticität für eine Tempera-tur von 220° (Luft-Thermometer) aufsucht, so bekömmt maneinen Ueberschufs von mehr als zwei Metern Quecksilber.
(lü—u)t