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Hülfstafeln und Beiträge zur neueren Hygrometrie
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zwischen der Lu fl. willme lind der Verdunstungskälte denAusdruck.

d=Tt=Tt"t+T=2T(t+1")jeder Anzeige ihr Zeichen gebissen, und wohlverstanden, alleAnzeigen, durch Berücksichtigung ihrer unter gleichen Um-ständen ausgeführten Vergleichung, auf gleichen Ausdruckgehracht.

Ich habe den Einflufs einer leichten, nur zweimal rundgeführten Musselinstreifen-Umhüllung, für mein Instrumentin den niederen Kältegraden zu 0°,3 bis 0°,4 G gefunden,was ich mit dem Zeichen dem beobachteten Stande t ,des Thermometers mit gefrorncr Umhüllung, addire.

13. August bemerkt S. 29 seiner mehrmals angezogenenSchrift über die Fortschritte der Ilygrometrie:

Wenn man in einem geräumigen geheizten Zimmer heiverschlossenen Fenstern undTlmren, so dafs man überall glei-chen Feuchtigkeits-Zustand der Lull voraussetzen kann , zurWinterzeit Beobachtungen nahe an den Fenstern und nahe andem Ofen anstellt, wobei man das Instrument durch ein BlattPapier gegen die Einwirkung der Strahlwärme schützen mufs,so werden die Thermometer einen ungleichen Stand zeigen.Beclinet man aber die Expansivkraft des in der Luft enthal-tenen Wasserdunstes, so erhält man dieselbe Gröfse, wie auchzu erwarten ist, da der in der Nahe des Ofens mit der Luftzugleich erwärmte Wasserdunst, wenn er sich ausdehnt, doclieben deshalb, weil er sich ausdehnen kann, seine Expansiv-kraft nicht ändert. Bei allen Versuchen dieser Art erhieltich einen höhern Stand des befeuchteten Thermometers, jenäher ich das Instrument dem Ofen brachte, kam aber durchBeehnung jeder Zeit auf gleiche oder beinahe gleiche Dunst-spannung.

Diese Wahrnehmung ist beachtcnswerth für den Fall, dafsman durch eine Controle-Messung den aus der Beobachtungdes beeisten Psychrometers in der äußern Luft berechnetenFeuchtigkeits-Zustand prüfen will. Denn nenn nur die äu-fsere Luft mit derjenigen , worin man die Controle-Messungausführen will, in Berührung steht, so wird der Luft-Feueh-tigkeits-Zustand und die Spannkraft der Dünste in dieser sichdenen in der äufsern Luft nähern. Man könnte also dortmit einem zweiten Psychrometer in einer Temperatur beob-achten, wo das Wasser noch im flüssigen Zustande bleibt:jedoch ward man durch dieses Prüfungsmittel, wie leicht zubegreifen ist, nur auf eine grobe Approximation geführt.

14. Dafs die Verdunstung nicht immer erst dann eingetre-ten ist, wann der Stand des befeuchteten Thermometers an-gefangen hat, stationair zu werden, davon überzeugten mich

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