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Hülfstafeln und Beiträge zur neueren Hygrometrie
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nehmen fähig ist, sie wirklich aufgenommen hat. Das Vcr-hältnifs -p -, gieht die herrschende Dunstsättigung in

Hundertthcilen oder Procenten.

Aus den drei ersten Tafeln finden daher die Beobachterdes Daniellschen oder des Körnerschen Hygrometeis dienächste Frage der Ilygrometrie, nämlich über den Feuchtig-keitszustand der Luft, durch eine so einfache Rechnung be-antwortet, dafs die Wünsche derjenigen, welche den Instru-menten der neueren Ilygrometrie die Nothwendigkeit einerRechnung zum Hauptvorwurf machen, als befriedigt angese-hen werden können. Jene Hygrometer leisten ihnen in die-ser Hinsicht wenigstens mehr, als das de Saussuresehe blon-de Frauenhaar-, und das de . Luc sehe Fischbein-Hygrometer,bei denen auch nicht die Grade, wie sie der Zeiger angiebt,unmittelbar einem Ausdruck des Feuchtigkeits-Zustandes derLuft entsprechen. Dies zeigen die in A. Baumgartners Na-turlehre, Supplemcntband S. 1006 und 1007 befindlichenTafeln der Spannkräfte der Dünste aus den Anzeigen dieserbeiden älteren Hygrometer. Den Spannkräften der erstenTafel (XIV) liegen Gay-Lussacs Versuche und Vergleichun-gen zum Grunde, deren Resultate, graphisch dargestellt, zei-gen , dafs die Curvc der Spannkräfte für zunehmende Gradedes Haar-Hygrometers eine Hyperbel ist. Das Fischbein-Hy-grometer ajicr, dein schon de Saussure den Vorwurf machte,dafs sein Feuhtigkeitspunet unrichtig bestimmt sey, w'eil nichtverlangt werde, wie viel Wasser überhaupt ein Körperaufnehmen könne, sondern, wie viel er der mit Dunsten ge-sättigten Luft zu entreifsen vermöge, beruht auf der undenk-baren Voraussetzung, dafs der Stand der höchsten Feuchtig-keit mit dem Stande der höchsten Trockenheit in dem Null-puncte zusammentrefle, während der Zeiger desselben beinabe mit Dünsten gesättigter Luft nabe auf 80° hinweist, dieGrade hierüber hinaus bis 100 mithin keine hvgrometrischeBedeutung mehr haben können. Für dieses Hygrometer istdie im Supplementbande zu A. Baumgartners Naturlehrebefindliche Tafel auf Andersons Berechnung der Dunstspan-nungen aus gleichzeitigen Beobachtungen eines Haar-Hygro-meters, eines Fischhein-ITygrometers und eines Thermometersmit befeuchteter Kugel gegründet. Ich habe seihst verglei-chende Beobachtungen zwischen dem Psychrometer und ei-nem Fischhein-Hygrometer, welches früher im Besitze desHerrn Professors Benzenberg war, vor mir liegen, die ich,für vier Beobachtungs-Zeiten des Tages, länger als ein Jahrhindurch fortgesezt habe: ich mufs jedoch bekennen, dafs iches nicht für der Mühe wertli halte, sie in Rechnung zu neh-