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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
Seite
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Die sah'» mit äußerstem VerdrußDie biederen Antisemiten,

Man weiß, der koetor suänicusIst hier nicht wohlgclitten.

Auch äußert' über Altar und ThronTer Heine sich oft blaSphemisch.

Er war der Grasten Lieblingssohn,

Doch ungezogen und hämisch.

Und Alle sagen i er hatte Talent,

Doch leider keinen Charakter.

Sein Vers war häufig insolent,

Sein Leben nicht intakter.

Im Eifer des Gefechtes schlugEr hin nnd wieder daneben.

Mein Gott, die Zeit war auch nicht klug,Drum möchte man's ihm vergeben.

Würd' uns ein hübscher Brunnen beschecrr,Das könnt' uns wohl gefallen.

Doch wir sind Deutsche nnd legen WertAuf die Gesinnung vor Allen.

Das Geld, so man gesammelt hat,

Kann and're Verwendung finden.

Man könnte dem großen FastenrathEin würdiges Denkmal gründen.

Und wvllre man weiter um sich schau'n,So wär's fürwahr kein Schade,Den Ehren-Stöcker auszuhan'nAuf uns'rer Promenade.

Zwar offen betreibt er das Dichten nicht,Doch übt er's wohl im Geheimen,

Sonst könnt er christliche LiebespstichtUnd Judenhaß nicht reimen. —