An die Schwester Heiners. ")
Als du die Hand mir botst zum erstenmal,
Hühlt ich ein heilig Schauern mich durchbeben:Das ist die Hand, die einst in bitt'rer (jZualDem müden Sänger Trost und Ruh gegeben.
Dieselbe Hand, die linde sich gelegtAuf seiner Stirne fieberheißes pochen;
Gr sah dich an, von Heimatsglück bewegt,Gr dankte dir, doch ward kein U?ort gesprochen.
Jahrzehnte flössen hin, dein Haar ist bleich,
Dein müder Huß kann sich nur schwer noch regen;Doch du bleibst suug, an Geist und Liebe reich,— Aus deinem Haupt ruht eines Dichters Segen.
Hamburg. Löwenber g.
H Eharlotte Embken, Heine'- „Lettchen", lebt noch heute,trotz ihrer Y2 Jahre, in wunderbarer geistiger heische inHamburg.