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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
Seite
133
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Hriüt in Lnsselöovf.^

Dein Dichter war so wohl daheimeIn Schitda's thcurein Eichenhaine.

Heiur >' ch Heine .

Der Bürgermeister und MagistratZu Düsseldorf am RheineDie saßen zusammen und hielten RathUeber den Heinrich Heine.

Und einer sprach: Ehrsame Herrn,

Es ist nicht länger zu leiden,

Daß wir die Sach' ins Blaue zerr'n, '

Wir müssen uns heut' entscheiden.

Zeit ist's fürwahr, daß rings im LandDas schnöde Geschwätz verstumme.

Beisammen ist, wie allbekannt,

Das Geld, eine schöne Summe.

Auch ward mit hastigem UnbedachtEin wack'rer Künstler gewonnen,

Der hat ein trefflich Modell gemachtFür einen Lorcley-Brvnnen.

So weit wär's gut, ich sag' es frei,

Wenn man nicht d'ranf bestände,

Daß auch der Dichter der Lorelei)

Am Sockel ein Plätzchen fände.

Doch man verdirbt das ganze SpielMit dieser Heine-Ekstase.

Und zeigt man auch nur sein Profil:

Er hat eine Judennase!

ch Vom Verfasser dem „Heinc-Almanach" zur Verfügung gestellt.

(Bereits gedruckt iu M. Hardeu's Zeitschrift „Zukunft" Nr. 24.)'