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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
Seite
132
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Ich rühme den Düsseldorfer Rath,

Ich will ihn nicht beleidigenUnd gegen seinen moralischen SchorfDie Schönheit Heine's vertheidigen.

So Mancher hat vor der Stirn ein BrettUnd kann doch nichts dawider;

Nicht Zeder liebt wie Elisabeth,

Die Kaiserin, blitzende Lieder.

Ein Fürstendenkmal hat jeder liebIm Düsseldorfer Senat wohl,

Was ein Düsseldorfer Jude schrieb,

Genirt den christlichen Staat wohl.

Der Stumpfsinn kann den Geist nicht verdau'nZu Düsseldorf am Rheine,

Er wird sich selber ein Denkmal erban'nAnstatt dem Heinrich Heine.

Zürich, l. Februar 1893. Karl Heuck«