Dem Düsseldorfer Wagistrat. sp,.
Ich kann nicht kriechen und mich sklavisch fügen,
Weil ich im Herzen Euer Thun verachte;
Denn ich erkenne all' die dummen Lügen, die die Gesellschaft
Wo schwand sie hin, die freie, schöne WahrheitAus dieser Welt der geckenhaften Memmen?
Wer theilt den trüben Dunst, wer schafft uns KlarheitStürzt die Tyrannen, die die Freiheit hemmen!
Wird nie aus dein Olymp der Blitzstrahl fahren,Der all' das schnöde Stümperwerk vernichtet,
Wird sich die Gottheit leuchtend offenbaren,
Wann tönt das Donnerwort „Ihr seid gerichtet!"
Kein freier Mann läßt sich so feige meisternBei dem Gedenken an den großen TotenEr soll uns oft zu kühnerm Wort begeistern,Zum Trotz den Düsseldorfer (Kunst)idioten,
Rolf Baron v. Brockdorff,
Vorstandsmitglied der „Literarischeil Gesellschaft" In Nürnberg
Gewachsen ist mächtig die Stadt am Rheine,In der einst geboren ward Heinrich Heine,Doch um dessen Ruhmesstätte zu sein —Dazu ist Düsseldorf viel zu klein.
schlau zu Ehren brachte.
Rudolf Elcho.