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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
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Trinkspruch aus Heine,

ausgebracht in der Festversammlung des rheinisch-west-pbälischen Bezirksvereins des deutschen Schriftsteller-Verbandes zu Elberfeld am 4. Februar 1893.

Der rheinisch-westphälische DichterbundSoll heute tagen hier zwanglos.

Nur in Liedern gibt sich der Sänger kund,

Unser Fest ist nie sanglos und klanglos.

Das Glas dem Meister der Sänger am Rhein,Deß' Ruhm auf Erden endlos,

Mag in Düsseldorf er geächtet seinUnd ewig monumentlos!

Sein Monument ist Kcvelaar,

Wo die heilige Jungfrau thronet,

Die ihren Sänger wunderbarMit himmlischem Lächeln lohnet.

Sein Monument ist St. Goar,

Wo hoch auf dem FelsenstuhleDie Jungfrau mit dem goldenen Haar,Die Lorlei ist seine Buhle.

Sein Monument ist das ErdenrundUnd jede Philomele,

Seilt Monument unser DichterbundUnd jede Sängerkehle.

Ist die Heinestadt des Heine satt,

Es bringt die DichtergemeineDer Rabenmutter ein Pereat,

Ein Hoch dem unsterblichen Heine!