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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
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121
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Der ölte zur Zeit Dein Promethenöherz;

Du büßtest am Felsen indessen,

Zehn Jahre hat der Geier SchmerzAn Deiner Leber gefressen.

Und speit nur den tvdten Dichter an!

Ich weiß mir bessere Tugend:

Um keine Acht, um keinen BannVerleugne ich meine Jugend!

O Rausch der Jugend nach diesem Wein!

Und wüßt' ich dazu den Schlüssel!

Ich inöcht' um die Welt nicht Stadtvater seinIn der sonnigen Stadt an der Düffel.

Was scheert mich Jude, was Libcrtin

Ich bin kein Ketzerrichter.

Auf dem ?ere Imclmiss schläft ein jüd'scher GammDoch ein großer, ein deutscher Dichter.

Und setzt ihr sein Denkmal so gießt ihn in Erz,So mag ihn der Pöbel steinigenUnd mag ihn besudeln mit rohem Scherz

Wenns Roth ist, helf ich ihn reinigen.

Victor Bliithgen.

WNPVMichHM..

Dem Dichter haben Götter gern verlich'n.Was kleine» Seelen allzuschrecklich schien;

Schon ragt ein Denkmal riesengroß und schönAuf des Parnassus sonnenhellen Hvh'n;

Apollo selber steht dabei und wehrt,

Daß eine frevle Hand es je zerstört.

Berlin, 7. März 18S3. Wilhelm Bios.