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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
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ungewöhnlich fanatischen Teutvinanen hcrvorthat. Heine widmetihm unter Anderem folgende Artigkeiten und Gedenkworte: „Undmit noch größerer Verwunderung würde man bemerken: dieser Helddes Deutschtums, dieser Vorkämpe des Germanismus, sieht garnicht aus wie ein Deutscher, sondern wie ein Mongole . . . . .seder Backenknochen ein Kalmuck!"

VI.

Der im tiefsten Sinne des Wortes freidenkerische Geist, derhohe enthusiastische Sinn für Aufklärung jedweder Art ist es auch,der in Heine die Spmpat h i e für die freiheitliche Entwickelungim Schvoße des Judaismus selbst wach erhält, der ihm — deineifrigen Protestanten — auch die rechten Worte verleiht, um einenMoses Mendelssohn würdig zu preisen und anzuerkennen,

VII.

Als besonderes Kriterium für Heines entschieden religiöseNatur ist die Thatsache zu verzeichnen, daß die Geschichtenu n d H e l d e n d e r g a n z e n B i b e l sich wie ein rvterFaden durch all' seine Schriften undDichtungenhinziehen. Seine dichterische Phantasie ist voll vom Geisteder heiligen Schrift, — im Ernste wie im Scherze stellen sich ihmErzählungen und Gedanken der Bibel ein, um mit deren Hülfe daseigene Dasein und dasjenige seiner Zeit originell zu beleuchten;ja, er weiß den allbekannten, ehrwürdigen Gestalten und Geschichten desGottesbuches stets neue Seiten und Züge abzugewinnen. Dieses durch-gängige Weben und Walten in und mit biblischen Geistern läßt sich vonkeinem einzigen Dichter oder Schriftsteller der neuen Zeit auch nurin sehr entferntem Maße so behaupten und nachweisen wie vonHeinrich Heine. Denn kurz und gut: er ist nun einmal selbst einStück vom Bibeltume und kann — wie er sich auch oft dagegenauflehnen mag — nicht los davon; er ist völlig in den Bandenund im Banne des Bibelgeistes — und seine jeweiligen groteskenAusfälle gegen den erhabenen Geist der Schrift sind nicht geringeBeweisgründe für sein latentes biblisches Gebuudensein.