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leisten, auf den nämlichen Gesetzen, und da diese durch das steteFliefsen an den Ort, woraus sie durch die Bewegung des festenKörpers verdrängt worden sind, vielfache Modilicationen erleidenund sehr bedeutenden Schwierigkeiten unterliegen, so verweiseich diese ganze Untersuchung auf einen eigenen Artikel 1 .
2) Die Geschwindigkeit, womit die Luft oder irgend einesonstige elastische Flüssigkeit sowohl aus einer Oelfnung strömt,als auch in einer Röhre fortfliefst, steht nach den vorausgehendenUntersuchungen im geraden Verhältnisse ihrer Elasticität und imumgekehrten ihrer Dichtigkeit. Das letztere Gesetz gründet sichdarauf, dafs die Fluidität der expansibeln Flüssigkeiten zunimmt,je dünner sie sind, insofern dann in gleichen Zeiten wenigerMasse aus einer gegebenen Oeffnung strömt, das erstere folgtdaraus, dafs die stärkere Zusammendrückung als Folge höherer,auf die untern Schichten drückender Luftsäulen betrachtet wer-den kann, wonach also die Ausströmungsgeschwindigkeiten, eben-so wie die Fallgeschwindigkeiten, den Quadratwurzeln aus denFlöhen und demnach auch aus den Pressungen proportionalseyn müssen. Wenn man also auf die durch den stärkern Druckvermehrte Dichtigkeit Rücksicht nimmt, so läfst sich die Ge-schwindigkeit der Bewegung gasförmiger Körper in OefTnungenoder Röhren aus den mitgetheilten Untersuchungen leicht finden,und es folgt dann zugleich, dafs sie die in ihrer Bahn liegendenKörper fortstofsen und ihnen eine Geschwindigkeit ertheilenwerden, die eine Function ihrer eigenen Geschwindigkeit unddes Verhältnisses der Massen beider seyn mufs. Zunächst und ammeisten kommt dieses in Betrachtung bei den Windbüchsen undüberhaupt bei allen durch die Wirkung eines elastischen Flui-dums fortgeschleuderten Körpern. Im Artikel Ballistik isthiervon bereits im Allgemeinen die Rede gewesen, die nähereUntersuchung verspare ich aber für den Artikel T'Findbiichse,
3) So wie die eben bezeichneten Untersuchungen sich zu-nächst an diejenigen anreihen, welche oben unter B, vereinigtworden sind, eben so giebt es eine Menge Anwendungen derjenigenBetrachtungen, die unterA. angestellt wurden. Die frei strömendeLuft nämlich stöfst gegen diejenigen Körper, gegen die sie sichbewegt, und übt dabei eine Kraft aus, welche nach allgemeinenmechanischen Gesetzen diesem Stofse zukommt, also dem Tro-
1 S. Widerstand der Mittel.