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Stofs exp^nsibler Flüssigkeiten.
am meisten vorkommenden mittlern Dichtigkeit derselben ver-hältnifsmäfsifi zu wenig Masse haben oder zu dünn sind. In—zwischen lassen sich die gesammten hierher gehörigen Erschei-nungen leicht unter drei Hauptclassen ordnen, die jedoch wegenihres Umfanges und rücksichtlich ihrer speciellen Anwendungeben so vielen eigenlhümlichen Artikeln vorzubehalten sind.
1) Wenn zwei Körper bei ihrer Bewegung einander treffenoder sich stofsen, was allezeit statt finden mufs, wenn ihre Bahneine gemeinschaftliche und ihre Richtung entgegengesetzt ist oderbei der Verlängerung als in eine solche übergehend betrachtetwerden kann, so ist es nach den allgemeinen hierüber bestehen-den Gesetzen für die mathematische Construction gleichgültig,welcher von beiden Körpern als ruhend und welcher als bewegtangenommen wird 1 . Es kommt wohl, aufser beim Einströmenin leere oder mit sehr dünnen Gasen erfüllte Räume, sehr seltenoder im strengsten Sinne vielleicht niemals vor, dafs zwei Mas-sen expansibler Flüssigkeiten ganz eigentlich in ihrer Bewegungeinander stofsen, sehr häufig dagegen findet ein solcher Stofselastischer Flüssigkeiten gegen tropfbare und noch häufiger gegenfeste Körper statt. Nach dem Vorausgehenden müfste es alsogleichgültig seyn, ob man sich die letztem als bewegt und dieerstem als ruhend denkt, oder umgekehrt. Beim Stofse gegentropfbare Flüssigkeiten dürfte es in hohem Grade unbequem undfür die Praxis ganz unnütz seyn, die letztem als bewegt und dieexpansibeln Flüssigkeiten als ruhend zu denken, keineswegsist dieses aber der Fall in Beziehung auf feste Körper, indemhiernach vielmehr beide Classen von Erscheinungen, nämlichder Stofs der expansibeln Flüssigkeiten gegen feste Körper unddie Bewegung der letztem gegen die erstem, sich auf die näm-lichen allgemeinen Gesetze zurückbringen lassen. Wenn dem-nach feste Körper gegen elastisch flüssige bewegt werden, somüssen sie diese fortstofsen, ihnen einen Theil ihrer Geschwin-digkeit abgeben und dadurch selbst verzögert werden. Allehierauf beruhende Erscheinungen fafst man in einer gemeinschaft-lichen Untersuchung zusammen, welche vom Widerstande derMittel handelt und in den meisten, namentlich englischen, Wer-ken einen Theil der Pneumatik ausmacht. Es beruhn indefs dieGesetze des Widerstandes, welchen die Flüssigkeiten überhaupt