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P a c li o m e t e r. Palladium.
P.
P a c h o m der
ist ein Werkzeug, welches Benoit erfunden hat, um die Dickedes Glases belegter Spiegel zu messen (von nuyog die Dicke und{itTQov das Mals). Der Physiker hat indefs nur selten oder nieVeranlassung, sich dieses Apparates zu bedienen, indem er beietwa nöthigen Messungen anderweitige bekannte Mittel anwen-den kann, und da der vorgeschlagene Apparat ohnehin den Pa-rallelismus beider Flächen und das Brechungsverhältnifs desGlases als genau bekannt voraussetzt, so scheint es mir über-flüssig, eine ausführliche Beschreibung desselben mitzutheilen 1 ,
M.
P a 1 1 a d i u m.
Palladium; Palladium ■ Palladium. J
Ein von Wollastox entdecktes Metall, welches theils ingediegnen Körnern vorkommt, die denen des Platinerzes beige-mengt sind, theils in letzterm selbst zu 1 bis 1 Procent enthal-ten ist.
Das Palladium gleicht an Farbe, Glanz, Härte und Dncti-lität dem Platin, hat ein spec. Gewicht von 12,0 und ist vordem SauerstofFgasgebläse etwas leichter als Platin schmelzbar.
Es bildet mit dem Sauerstoff 2 Oxvde , die beide Salzba-sen sind. Das Palladiumoxydul (53,3 Palladium auf S Sauer- fStoff) entsteht bei dem unter Funkensprühen erfolgenden Ver- ■brennen des Palladiums im Sauerstofl'gasgebläse und bei derAuflösung des Metalls in Salpetersäure. Es ist schwarz, liefertmit Wasser ein rostfarbiges Flydrat und mit Säuren braungefärbtePalladiumoxydulsalze, welche durch flydriodsäure, Eisenvitriolund viele Metalle metallisch, durch Alkalien pomeranzengelb,durch Hydrothionsäure schwarzbraun und durch Blausäure undblausaures Quecksilberoxyd gelbweifs gefällt werden und diesich im überflüssigen Ammoniak zu einer erst gelben, dann färb-los werdenden Flüssigkeit auflösen.
O
Das Palladiumoxyd (53,3 Palladium auf 16 Sauerstoff) ist
1 Annales de l’Industrie nationale. 1824. Mai. p. 145. Daraus inl’opgendorff An». LXXVI1I. £0.