665
Luftströmung,andern sind, als welche oben durch P undP" ausgedrücht wur-
den, die den Ueberschufs des Druckes am Anfänge und am Endeder Röhrenleitung über den atmosphärischen = P' messen. Esstehn demnach H und h in dem nämlichen Verhältnisse, als e
wofür man in dem Falle, wenn X, die Länge der Röhre, sehrgrofs ist gegen den Durchmesser, auch setzen kann
Heifst dann D der Durchmesser der Röhre (der Querschnitt-fläche w) und d der Durchmesser der Ausflufsmündung (derQuerschnittfläche W’), so erhält man aus der vorstehendenGleichung
Beide Gleichungen, sind denen ähnlich, welche »’Aubtjissoitgefunden hat, sie unterscheiden sich blofs durch den von Letz-
W' 2 d 4
terem weggelassenen Factor 1 — oder 1 — ^ , welchen
Nayier deswegen für nothwendig hält, weil für eine am Endeganz offene Röhre, wobei also W' — w wird, h = 0 wer-den mufs.
Da in den Versuchen von d’Aubüissön konische Ausflufs-röhren vorhanden waren, deren Länge ihren Durchmesser meh-reremale übertraf, so darf der oben durch m bezeichnete Coef-flcient des Widerstandes nicht fehlen. Navier nimmt gleich-falls an, dafs dieser =0,94 sey, und diesemnach erhält man also
oder nach n’AuBUissoix mit Weglassung des bemerkten Factors
und e' in den oben mitgetheilten Formeln, so dafs die mit (32)bezeichnete werden würde
2 ßXip
+ 1 + (!-‘)
h = h
2ßXy W' 2
W' 2
• •
FI —h DS
(35)
h X (0,94) 2 d 4
(l-C0,94?i()
8 ^ =
H —h DS
h J. d 4 *