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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
Seite
266
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Nordlicht.

der Hypothese controliren müssen. Wäre die Erregung derThermelektricität auf der ganzen Oberfläche der Erde gleich,letztere daher ein Thermelektromagnet, dessen Pole sonach mitden astronomischen zusammenfielen, so würde es nirgends eineAbweichung der Magnetnadel geben und die magnetischen Me-ridiane mit den astronomischen identisch sevn. Die auf dernördlichen Halbkugel stattfmdenden Abweichungen entstehenaber durch den Einilufs der Anziehung, welchen jeder der bei-den vorhandenen Pole auf die Nordspitze der Magnetnadel nus-übt, und dieser bleibt sich gleich, so lange sich die thermelektri-sche Erregung nicht ändert. Sobald aber die der ganzen Theo-rie als Grundlage dienende elektrische Spannung durch einenUebergang der Elektricität von der Erdoberfläche zur Atmosphärestattfindet, mufs eine Schwächung des tellurischen Tlxermelel:-tromagnetismus eintreten und dadurch nicht blofs die Stärke dermagnetischen Anziehung überhaupt, sondern auch die Anzie-hung des concernirenden Poles insbesondere abnehmen. Erhebt

O

sich also das Nordlicht für unsere Meridiane am westlichen mag-netischen Pole, so wird die Nordspitze der Magnetnadel öst-lich gelenkt oder scheinbar durch das Nordlicht abgestofsen,und so umgekehrt , beide vereinte Verminderungen gleichensich aber zu 0 aus. Im Allgemeinen scheint es mir überflüssig,die vielen hierbei möglichen Schwankungen und deren Modifi-cationen einzeln aufzuzählen, und es wird genügen, dafs in Ue-bereinstimmung mit Aiiagos zahlreichen Beobachtungen fiirgleiche Breitengrade, insbesondere wenn die Orte den magneti-schen Polen nicht zu nahe liegen, nicht sowohl die Nähe desNordlichts, als vielmehr dessen Stärke und die durch dasselbebewirkte Aufhebung des tellurischen Magnetismus die Grüfscder Schwankungen bedingt. Alles dieses gilt jedoch zunächstnur von der Abweichungsnadel, deren Richtung und Stärke ent-schieden durch die ganze Summe der vom Aecpiator bis nachden Polen hin wirksamen ihermelektromnrjnetischen Erreouneenbedingt wird. Wenn dagegen die Neigungsnadel gleichzeitigmehr durch die örtlichen thermelektromagnetischen Erregungenallicirt wird, so könnte deren Stärke vermehrt werden, wenndie weiter nach Norden liegenden magnetischen Kräfte der Erdeeine Schwächung erleiden. So viel ich %veifs, stehen auch hier-bei Erfahrung und Theorie im Einklänge. Eben so folgt, dafsin dev Nordlichtzone selbst die Abweichung der Deklinationsna