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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
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Theorie.

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sehen Meridiane zwei rechte Winkel bildeten. Würden sie er-hellt, so mülsten sie, in einer horizontalen Ebene mit demAuge des Beobachters liegend, einen Bogen zu bilden scheinen.JJire Richtung sey vielleicht Folge des Magnetismus, ihr Leuch-ten der Elektricität. Inzwischen legt er auf diese Hypothesewenig Werth und nennt das Ganze nur eine unausgebildete Idee(ctucle opinions). En man 1 glaubt, die Erklärung des Nord-lichts könne dadurch erleichtert werden, wenn man die vondem Nordlichtbogen aufsteigenden Strahlen dem Lichtbogenähnlich betrachte , welchen II. Davy zwischen beiden Polenseiner liesenmäfsigen voltaschen Säulen erzeugte, wodurchdann die Magnetnadel abgelenkt wurde , eben wie dieses durchdas Nordlicht geschieht. So leicht es übrigens ist, die ver-schiedenen Schwankungen der Magnetnadel beim Nordlichte zuerklären , wenn man die Lichtstrahlen desselben jenen leuchten-den elektrischen Strömungen gleich setzt, eben so schwierigdürfte es von der andern Seite seyn , die über alle Begriffe star-ken elektrischen Pole aufzufinden, die die so unermefslich langenleuchtenden Bögen , wie die Strahlen der Nordlichter sie zeigen,durch die weiten Strecken trockner Luft fortzuschleudern ver-möchten , nicht gerechnet, dafs damit die eigentlichen Nord-lichtbögen und die übrigen Eigenthiimlichkeiten des Meteorsganz unerklärt blieben.

Nach allen bisher mitgetheilten Erklärungsversuchen aufeine Enträthselung des sehr zusammengesetzten Phänomens sichnur einmal einzulassen scheint allerdings ein gewagtes Unter-nehmen , indessen kann ich mich dessen nicht enthalten , derziemlich vollständigen Zusammenstellung des Thatsächlicheneine Hypothese zur Erklärung anzureihen. Die Mangelhaftig-keit der meisten frühem Erklärungen scheint mir hauptsächlichdadurch entstanden zu seyn , dafs man aus dem blofsen Leuch-ten des Meteors unmittelbar auf Elektricität schlofs , ohne dieregelmäßigen Formen und sonstigen Bedingungen gehörig zuberücksichtigen, und dafs man nach dem entdeckten Einflüssedesselben auf die Blagnetnadel das ganze Phänomen ein magne-tisches nannte, obgleich der stärkste Magnetismus nicht den ge-ringsten Lichtschein erzeugt. Wenn ich aber alle die obenmitgetheilten Resultate zahlreicher und genauer Beobachtungen

1 Puggeudorff Ann. XXII. 552.

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