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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
Seite
260
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Nördlich t.

zusammennehme, so scheint mir das Meteor im Ganzen einthennelektromagnetisches zu seyn und auf folgenden Hauptmo-menten zu beruhn.

Es ist schon in frühem Zeiten mehrfach die Vermuthuii"

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ausgesprochen worden , dafs die Erde elektrisch und hierdurchdann magnetisch sey, allein durch die von mir 1 bekannt ge-machten Versuche mit der Drehwaage glaube ich unwiderleglichdargethan zu haben , dafs die Erde nothwendig ein Thermelek-tromagnet werden mufs , weil die alle 24 Stunden um dieselbelaufende Sonne hinlängliche Wärme erzeugt, um die erforder-liche Aufhebung des elektrischen Gleichgewichts hervorzuru-fen oder freie Elektricität zu erzeugen, da dieses nament-lich beim Eise und Thone schon durch eine Temperaturerhö-hung von 3° bis höchstens 5° C. unfehlbar geschieht 2 . Indemaber das Umlaufen der Sonne und somit die erzeugte Erwär-mung von Osten nach Westen erfolgt und hierdurch positiveElektricität erzeugt wird, mithin ein positiv elektrischer Stromin dieser Richtung die Erde umkreist, mufs den elektromagne-tischen Gesetzen angemessen im astronomischen N. ein Südpol,im astronomischen S. ein Nordpol erzeugt werden , wie die Er-fahrung zum Theil ergiebt. Eigentlich könnte nämlich an je-dem wirklichen Pole nur ein einziger magnetischer zum Vor-schein kommen, dafs deren aber, mindestens im Norden , zweivorhanden sind, rührt ohne Zweifel von dem Verhältnisse zwi-schen Land und Meer her, indem zwar nicht durch Versucheerwiesen , aus vielen triftigen Gründen aber höchst wahrschein-lich ist, dafs sich im Wasser keine Thermelektricität erzeugt.Die Ursachen also, welche die Erde zu einem Thermelektro-magnete machen, sind hiernach über die ganze Erde stattfin-dend, an den einzelnen Strecken ihrer Oberfläche mehr oderminder wirksam, nehmen der Temperaturdilferenz proportional

1 PoggendorlF Ami. XX. 417.

2 Hin Einwurf gegen die Beweiskraft der leicht anzustellendenVersuche schien auf der Möglichkeit zu beruhn, dafs die Drehungenvielleicht durch Luftströmungen erzeugt würden; allein Capt. Kater,dem ich die Erscheinung zeigte, erklärte dieses Argument für durch-aus unstatthaft, weil sonst das andere, mit Blattgold oder Stanniolversehene Ende des Waagebalkens auf gleiche Weise ungezogen wer-den miifste, als das mit dem Holundermarkkiigclchen, welches jedochnie der Fall ist.