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Die Seinsheims und ihre Zeit : eine Familien- und Kulturgeschichte von 1155 bis 1890 ; mit urkundlichen Belegen und Illustrationen
Entstehung
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heim, den er am 9 Januar (333 (Vellage V) mit seiner Gattin Feie (Felicitas) verkaufte, pviuc TochterA nna trat, wie (V OFtreichcr schon anführt, in das Kloster Sulz, wurde dort Äbtissin; die Aiuttcr Felo, ge-borene Küchenmeister von Nordenberg, starb i, Z, (335.

Auf der Orig, Serg. Urkunde vom 29. October (334 im kgl, Reichsarchiv, abgedruckt als „Vellage 22"erscheint ein „Heinrich von Sa we 11sheim, genannt von Gottenheim, Ritter, und Kruolclns 6a Zu-uenslieim, Aenei guttue Uictae bleuberiu, Bürger zu Würzburg, Tourad von Randersacker,E delku echlt; dieser Heinrich ist wahrscheinlich der Sohn Hildebrands, der am (6. Zuli (334 noch seinSiegel als Edelknecbt anhängte, also ein jüngerer Heinrich war. Die Urkunde betrifft einen Verkauf des Jo-

hann Fuchs vom Schwanbergmit seiner Gattin und hängendie Siegel des Arnold vonSei n s heim, s ei ne s Brud e r sT 0 nrad und „auch Heinri ch s"an, der also kein Bruder war.Am 9> November desselben Söh-res leistet er Bürgschaft für denBifchof von Würzburg, der StadtRothenburg gegenüber, und scheintnach dein Tode seines Vatersauch den Titel „von Rotte Ix-heim" angenommen zu haben,saß aber in Randersacke r undstarb um das Hahr l333, dennam 7, Zum (336 verkauften,lalit „Beilage 24" seine WaisenEberhard und Hedwig, ver-beistandet durch den Bischof von

Würzburg und ihren Vetter

Arnold und den ältern Eber-hard v 0 nSeinshei m , Sohl:Er kingers (ihren Onkel),Zehenten zu Randersacker an Götzvon Sandhof und dessen Erben,Zu diesem Zahre, 3, De-zember (336 erscheint auch dieGattin Engelhards vonS e i ns he im, S 0 p hi e, b ereitsals IVittwe,

1Virk 0 m m enaufd e ni, Z, ( 3 4 3 gest 0 rbenen undzu INariaburghausen (auchIN a r b u r g h a u s e n) begrab e-nen Heinrich von Seins-heim, der seine Tochter als

Novizin in das benannte Klosterbrachte und der dortigen ÄbtissinG isel a v 0 n 1V enkhei m über-gab, die er als: Schwägerinanspricht; sie war folglich eineSchwester der Gattin seines Bru-ders Hildebrand, der auchbei der Dotation und H>roclami-rung seines letzten IVillens thätigwar, laut Urkunde v, Z. (343,Sein gnt erhaltener Grabstein in der Kirche zu INar-burghausen, neben de mH 0 ch aIta r (Epistelseite) i st n e-benan abgebildet.

Da er ein BruderHildebrands war, den wir von„Vellage 15" als Sohn desi, Z (3 2 3 verst 0 rben e n Hei n-rich kennen, so war er ohneZweifel einS 0 hn desältestenR 0 t ten h ei m e rs und Bru-der des Stifters der Ste-phansberger Linie.

Der ,,14ei Urions sucor 60s, LapollauusiuLot-teu beim", der im histor, Ver,-Organ von A littelfranken, (36(,p, 74 erwähnt ist, könnte der spä-tere Amtmann von Feuchtwangsein, der mit IVilhelm von Be-benburg eine Urkunde i, Z, (336siegelt, der Zeit nach, und, daTonrad vonSeinshei m mit

ihm als Zeuge auftritt, der,

dessen Grabstein in der

INinoriten-Kirche zu Würzburg die Aufschrift trägt: ,,/Fuuo Dui. iz6z iu 6ie ^^atliao Vir^iuisobiit Dominus Deiuricus 6e L aiv e u s b s i m" ; da aber der Grabstein keine priesterliche Kleidung, sonderndie als Ritter aufweist, möchten wir auf den Heinrich schließen, der (Beilage L) i, Z, (357 als „Heinrich vonSavens heim, Herrn Gottfrieds seligen Sun von Leytnbach" erwähnt ist, und bei der Wiederholungder Bürgschaft für den Würzburger Bischof am 3, September (363 sich „von Krobsberg nennt*). Die vom 9-November (334 datirende Schuld wurde am 8. September (365 wiederholt verbürgt und siegelt eine lange Reihe

9 An der Vrig.-Perg,-Urkunde des k, Reichsarchivs vom 8. September ;Z65 hängen die Siegel einer großen Reihe von Ade-ligen und Rittern, darunter „Gerlach von Hohenlohe, Dietrich Fuchs, Apel Fuchs, Dietz von Thüngen, Hans von Bibra, von Seldeneck,Dietrich Gphr, Eberhard von IVolfskel, Heinrich von Seinsheim u, s, a. Sie verbürgen sich gemeinschaftlich der Stadt Rothenburggegenüber für eine Schuld des Bischofs von tVürzbnrg im Betrage von zo,l)00 fl.

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