In den Regesten von Tang, X. p. (9s wird uns ein Kuudschaftsbrief des Heinrich von Zobel, Tustos zuSt. Stephan in IVürzburg, bekannt gegeben, der eine Tommissiou beschreibt, ganz nach Art unserer heutigen Feld-geschworenen, Bei selber erschienen Brant von Seinsheim, Tandrichter des Tandfriedens, auf einer,Friedrich IVolfskU, Ritter, Amtmann zu Gchsenfurt, auf anderer Seite, letzter für das Domcapitel NRirzburg, umsich von den berufenen Kundschaftern das Areal zu Martins heim (bei Marktbreit) vorweisen und auszeigen zulassen, das zu dem „Brunnhof" gehörte, einem Anwesen des Domcapitels Mirzburg, die Verhandlung fand am2s, August s386 stattch,
Linen letzten Brant von Seinsheim, — den jungen — finden wir auf einer RothenburgerGrig, Perg, Urkunde vom s7, Juni s39s (Beilage 74-)
Es ist dieß ohne Zweifel der Domherr von Bamberg, den wir i, I. s33s bereits erwähnt und alsMitglied der Grenzregulirungs-Tommission zu Martinsheim i, I, (386 in Thätigkeit sahen. Er stiftete i. I.für die Kirche des Dominikanerinnenktosters zu Rothenburg den Allerheiligen-Altar, wo i I. (33s die Priorin desKlosters, Tatharina von Seinsheiin, den Torpus Thristi-Altar hatte errichten lassen.
Heiurich voll ^einSlxüm.
reits Tehen auf dem alten und neuenBerge bei Ochsenfurt, den halben Zehenten zu Bergtheim, Zehenten in Hohenstadt, Ippesheim, einen Mald in Kotten-heim und 8 imm8U8 in Huttenheim,wo er faß und eine Urkunde für dendeutschen Grden siegelte.
Er ist der vierte Bruder derdreii. I, (327 e rschein en d e n S ö hn eTrkingers I., „Erkinger, Hilde-brand und Gottfried, und der erste
U?ie verschiedene Hildebrands,lebten auch mehrere H einriche zu glei-cher Zeit, sogar, wie p. Gestreicher an-nimmt, Brüder, in jener Zeit nichts un-gewöhnliches.
Der älteste uns bekannteH ei nrich ist der, welcher am 26.
März ( 2 9 3 mitK 0 nrad v 0 nEhen
heim die Urkunde siegelt, welcheals „Beilage 13" abgedruckt ist, Erhatte, laut „Beilage i, I. (302 be-Seins heim, der sich „v 0 n K 0 tte n h e i m" nannte
In demselben Jahre erscheint er, laut „Beilage 17" auf einer (Dchseufurter Urkunde, welche Hildebrandvon Seinsheim mit feiner Gattin Elizabeth ausstellt, neben Erkinger von Kottenheim, Erkingerv 0 n Randcrsacker und E 0 n r a d v 0 n R a n d e r s a ck e r, anden Siegeln a l s S ei nshei ms z u e r k e nnen ^ ^Im Jahre (326 bezeichnete er den Gottfried als feinen Vorfahrer, den er auch beerbte.
Im Jahre (328 war er nicht mehr am Leben, die Orig,-Perg,-Urkunde vom 6. März (328, ^Beilage 15)enthält den Passus: Hildebrand, Sohn w eiland (<guc>nclam) Heinrichs, Ritters, Ritter, mit dem Beisatzevon Kottenheim und enthält Belehnungen von Zehenten im Gchsenfurter Territorium an Hildebrand, SohnHeinrichs; an selber hängen die Siegel des Bischofs Molfram und Hildebrands von Seinsheim, Bald daraufbringen Hohenloher Urkunden „den zu Randersacker frühzeitig verstorbenen Heinrich vonSa vensheim genannt zu Kotten heimst).
Die Güter des kinderlos gebliebenen älteren Gottfried scheinen zuerst auf ihn und dann seinen Sohnoder Besten Heinrich übergegangen zu sein, Sein Sohn Heinrich wenigstens erbte einen Hof zu Hemmers-
5) Der Brant von Seinsheim, der am -p April ;z86 mit seiner Gattin Beth (Elisabeth) verschiedene Güter an Fritz vonHattenhofen den Aeltern, dessen Gattin, geb. von Seckendorf, an Caspar Geiselheini nnd dessen Gattin geborene von Holzhausen ver-kauft, dürfte der auf „Beilage erscheinende Hildebrand von Seinsheim-Kottenheim sein,
Diese 5 Brüder v, I. (527 dürfen nicht verwechselt werden mit den z Söhnen Hildebrands I,, die i, Z, (2-(6 und (2-(8dem Kloster Ebrach Donationen machten, die große Siegel von Malta-Erde führten, aber keinen vierten Bruder Heinrich hatten.
Hildebrand von Seinsheim saß, laut Beilage -F mit seiner elichen wirtin Elizabeth seit (Z22 in Gchsenfurt/wo die Urkundeausgestellt wurde.
st) Die Genealogie der 4 Brüder Erkinger, Hildebrand, Gottsried und Heinrich, zu denen noch Arnold zu registriren ist, stehtsomit fest, deren Descendenz ist wahrscheinlich folgende: Erkinger hatte einen Hildebrand, einen Erkinger und einen Eberhard zuSöhnen, Hildebrand einen Heinrich, wieder einen Hildebrand und einen Engelhard; Arnold einen Johann und Lienhard, sowie den er-wähnten Dietrich, der in (Uttershausen saß.
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