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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
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beträgt, und wenn man dann diesen Ort unter den Ring (Meridian)des Globus führt, so nimmt derselbe den höchsten Punkt der Kugelein, so wie auch jeder Bewohner der Erde glaubt, den höchsten Punktderselben einzunehmen. In dieser Stellung des Globus übersieht manmit einem Blicke alle die Lander und Meere, die durch den wahrenHorizont (Einl. §. 8) des Beobachters gehen, die denselben Parallelkreis(Einl. §. 24. l.) mit ihm bewohnen, seine Antipoden u.s. w. Will mandie Entfernung zweier Orte z. B. Wien und Paris von einanderfinden, so wird man nur den oben (H. 200) erwähnten, in Grade ge-theilten Streifen durch die beiden Orte der Kugel legen und die Anzahlder zwischen ihnen enthaltenen Grade durch is multipliciren, um dieseEntfernung in geographischen Meilen zu erhalten.

Die geographische Breite jedes Orts wird man, sobald man den Ortunter den Meridian des Globus geführt hat, an diesem Meridian ab-lesen. Die Differenz der geographischen Länge von zwei Orten aberwird man finden, wenn man einen nach dem andern durch den Meri-dian führt und im Augenblick ihres Durchgangs durch den Meridianden Zeiger der Rose abliest. Wenn dieser Zeiger z. B. für Paris 4^ 30'und für Wien s'- 20" gab, so ist die geographische Länge Wiens vonParis gleich 0^ 56' in Zeit oder 14" 0" in Bogen, oder endlich, da mangewöhnlich Paris im 2vsten Grade der Länge von Ferro annimmt, sohat man für die Länge Wiens von Ferro 34 Grade, woraus zugleichfolgt, daß Wien zu jeder Zeit des Tages um 0^ 56' mehr zählt, alsParis in demselben Augenblicke, weil Wien um eben so viel weiter gegenOsten liegt, als Paris. So findet man z. B. durch denselben Globus,daß die Längendifferenz zwischen Paris und Peking 7^ 36' beträgt, sodaß also auch Peking schon 7^ 36' Abends in dem Augenblicke zählt, woParis eben Mittag hat.

H. 209. (Bestimmung des Auf. und Untergangs der Svnne dnrch einen Erd<

globus. ) In Ermangelung eines Himmelsglobus kann man auch miteinigen Veränderungen, die meisten der vorhergehenden astronomischenAufgaben, die sich auf die Gestirne des Himmels beziehen, mit Hilfeeines Erdglobus auflösen. Zu diesem Zwecke hat man auf den letztengewöhnlich auch die Ekliptik verzeichnet, obschon dieselbe für einen Erd-globus nicht angemessen ist und auch in der That leicht entbehrt werdenkann, wie wir sogleich au dem folgenden Beispiele sehen werden.

Um den Ort der Sonne in ihrer Bahn für jeden gegebenen Tagdes Jahres zu finden, kann man die Länge derselben entweder ans demHorizonte des Globus nehmen, der zu diesem Zwecke eine eigene Tafelenthält, oder auch aus der schon öfter erwähnten Tabelle des Z. 53. Istnun die Ekliptik auf dem Erdglobus verzeichnet, so nimmt man aufdieser Ekliptik den Punkt, der jener Sonnenlänge entspricht, und bringtihn unter den Meridian, stellt den Zeiger auf 12 Uhr und den Nordpoldes Aequatvrs in die Höhe der geographischen Breite und verfährt dann