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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
Entstehung
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Zulage ?um dritten Sande.

Seite so, zu Zeile is als Note beizufügen:

So viel man auch von der Concinnität gesprochen hat, mit welcherdieses unsterbliche Werk verfaßt seyn soll, so scheint es für den aufmerk-samen Leser doch mehrere Spuren einer den Gegenstand nicht immervollendenden Eile zu tragen, wenigstens in Beziehung auf den äußerenVortrag der darin aufgestellten Sähe. Ost würden nur einige Wortenoch hingereicht haben, das fehlende Licht über den Gegenstand zu ver-breiten, und die oft so nothwendigen Rücksichten auf Ordnung, Voll-ständigkeit und Klarheit des Vortrags scheinen zuweilen ganz hintange-setzt worden zu seyn. Wenn der Verf. bei einer seiner schwierigstenUntersuchungen (Buch III. l 'rop. 23) sich die Mühe nicht nehmen will,alle seine Ideen auseinander zu setzen, so hilft er sich mit der Redens-art: od causam, guam Iiic vxpuncrc nun vaoat, oder ut! raliunem ineuntifacllv paiciist. Die Resultate seiner Untersuchung über die jährlicheGleichung des Mondes gibt er bloß mit den einleitenden Worten: p-?reanstcm tlieoriai» iuvcni practerea: eine andere Störungsgleichung desMondes wird bloß Mit der Bemerkung aufgeführt: Mi e.v tlworla gra-vil-Ui« coüiZo u. s. w.

Seite 76, uach Zeile 10 v. oben:

Indes; mag es an der Zeit seyn, noch auf einen anderen Ursprungdieser sogenannten Meteorsteine aufmerksam zu machen. Es ist nämlichmöglich und vielleicht selbst sehr wahrscheinlich, daß sie, ganz wie dieübrigen Planeten, obgleich viel kleiner, kosmische Körper sind, die sichnach denselben Gesetzen, wie die Planeten, um die Sonne bewegen, unddie, wenn sie auf ihrem Laufe der Erde zufällig nahe kommen, von der-selben angezogen werden, sich in unserer Atmosphäre durch die heftigeReibung, welche diese Körper daselbst erleiden, entzünden und dann alsSternschnuppen, Feuerkugeln u. dgl. zur Erde stürzen. Da man ihrerin mancher Nacht schon so viele gesehen hat, so ist ihre Anzahl wahr-scheinlich sehr groß, und es scheint sogar, daß mehrere von ihnen sichgruppenweise, in Heelden von vielen Tausenden um die Sonne wälzen.In der Nacht vom Ilten zum i2ten November i?gg wurde eine ganzungewöhnlich große Menge solcher Sternschnuppen zu gleicher Zeit inEuropa und in Amerika sichtbar. Humboldt und Bonpland beobachtetensie auf der Landenge von Panama, während sie von andern in Nord-amerika, in Grönland und auch an mehreren Orten in der MitteDeutschlands gesehen wurden. Nach Humboldt's Erzählung, die mitjener der anderen Beobachter sehr gut übereinstimmt, folgten währendnahe vier vollen Stunden viele Tausende solcher Sternschnuppen aufeinander. Sie stiegen sämmtlich in Ost und Nordost über den Horizont