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Präcesston, durch Nutation und durch die Aberration (Kap. VI.) erfährt,um die Rectasceusiou und Dcclination derselben auch für jede andereZeit angeben zu können. Die Astronomen nennen dieß die scheinbarePosition der Fixsterne, wahrend jene die mittlere genannt wird, diestatt haben würde, wenn die Präcesston, Nutation und Aberrationnicht existirte.
Nach Seite ZS2 folgt:
Kapitel Xi!i.
Gebrauch des Hiunnels- und Grd-Globus.
Z. 196. (VortheNe dieser Instrumente.) Es wurde bereits oben (Einl.§. 30 und 31) die Einrichtung des Globus und die Art erklärt, wieman denselben orientiren, d. h. so stellen soll, daß er ein getreuesBild von der Lage des Himmels oder der Erde für jede gegebene Zeitund für jeden gegebenen Standpunkt des Beobachters auf der Oberflächeder Erde darstelle, so wie auch zugleich ebendaselbst erinnert worden ist,daß man, durch Hilfe eines solchen Instruments, eine große Anzahl vonAufgaben ohne Rechnung, zwar nicht ganz streng, aber doch sehr bequemauflösen und sich von den mannigfaltigen Erscheinungen des Himmelseine bildliche und eben dadurch sehr deutliche Anschauung erwerben kann.
Es wird daher, am Schlüsse dieser ersten, ohnehin vielleicht zu sehrdidactischen Abtheilung unserer astronomischen Unterhaltungen nichtunangemessen seyn, die vorzüglichsten dieser Aufgaben hier kurz anzuzeigenund dadurch nicht nur eine, wie wir glauben, nützliche und selbst noth-wcndige Wiederholung des bisher Gesagten, sondern auch eine dem Leservielleicht willkommene Berstnnlichung der vorhergehenden Gegenständeeinzuleiten, um dann mit um so leichterem Muthe zu der zweiten Ab-theilung dieser Schrift überzugehen, der die viel einfachere und ange-nehmere beschreibende Astronomie enthalten soll.
Zur bequemcrn Uebersicht wollen wir die erwähnten Aufgaben einzelnund gesondert aufführen und zuerst diejenigen vornehmen, die denHimmelsglobus betreffen.
Gebrauch des Himmelsglobus.
§. 197. (Darstellung des Himmels, wie derselbe jedem Beobachter zu einergegebenen Zeit erscheint.) Da zur Beantwortung dieser und der meistenanderen Fragen die Orientirung (Einl. §. 31) des Globus vorausgesetztwird, so wollen wir diese zuerst noch einmal mit wenigen Wortenanzeigen.
Man bewegt den metallenen Ring (den Meridian) des Globussammt seiner Kugel in der horizontalen Fassung desselben so lange aufoder ab, bis der Nordpol des Aequators (oder die Mitte der Rose) eine