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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
Entstehung
Seite
14
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Seite 3ss, vor Zeile 4 v. unten:

Während demnach durch die Präcesfion die Länge aller Sterne gleich-förmig und jährlich um S0.211Z Secunden wächst und dabei die Breiteder Sterne ganz unverändert bleibt, weil die Schiefe der Ekliptik immerdieselbe ist, ändert sich auch die Rectascenston und Declinativn (Einl.§. 22) der Sterne und zwar für jeden Stern auf eine andere Weise.Die Rectascenston nimmt zwar auch bei allen Sternen zu, obschon beijedem anders, diejenigen ausgenommen, die zwischen den beiden Polendes Aequators und der Ekliptik liegen, für welche die Rectascenston mitder Zeit immer abnimmt. Die Distanz der Sterne von dem Pole desAequators aber nimmt für alle Sterne ab im I. und IV., und zuim II. und III. Quadranten der Rectascenston. Daher kömmt es, daßjetzt mehrere Sterne am nördlichen Himmel für uns auf- und unter-gehen, die früher immer über dem Horizonte verweilten. So sagtz. B. Homer von dem Stcrnbilde des großen Bären:daß er sich niein dem Ocean bade," und in der That ging dieses Sternbild für dassüdliche Griechenland zu Homer's Zeiten (soo Jahre vor Chr. G.) nichtunter, obschon jetzt bereits mehrere Sterne des großen Bären daselbstuntergehen, so daß die neueren Dichter dieses Landes sagen könnten,daß er wenigstens seine Füße täglich in den Fluthen des Oceans wasche.Der Nordpol des Aequators geht nämlich, wie aus dem Borigen folgt,seit langer Zeit immer mehr an dem großen Bären weg, um sich demCepheus zu nähern, wodurch die nördliche Declinativn aller Sterne desBären immer kleiner wird.

Seite 3S6, aus der s. Zeile v. unten nachAnlaß geben kann." folgt:So liest man in unseren Kalendern und selbst noch in manchenastronomischen Ephemeriden, daß der Mond an einem gewissen TageMittags z. B. die Länge oder 10 Grade im Stier habe. Dieß

bezieht sich aber nur auf das alte Zeichen des ^ oder auf denjenigenRaum im Thierkrcise, den der Stier ehemals eingenommen hat, undman muß daher jetzt den Mond für jene Zeit nicht mehr im Stern-bilde des Stiers, sondern vielmehr in dem des Widders am Himmelsuchen. Diese Zweideutigkeit wird vermieden, wenn man, statt mitjenem veralteten Ausdrucke, mit dem neueren sagt, daß die Länge desMondes 40 Grade habe.

Seite 357, auf Zeile 3 8 von unten ist der Satz folgendermaßenabzuändern:

Auf diese Weise findet man, daß gegen das Jahr 2700 vor Chr. derStern « im Drachen der Polarstern war, und baß i. I. 4100 nach Chr.der Stern 7 Cephei, dann cc Cephei, später « Cygni oder Dereb imSchwan, und endlich gegen d. I. t4ooc> nach Chr. cc Lyrae oder Atairin der Leyer auf diese Benennung Anspruch machen wird, da dann derletzte Stern, der jetzt noch 38 Grade von dem Weltpvle absteht, nurmehr nahe s Grade von ihm entfernt seyn wird. Man findet alle diese