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Anfang beim Untergang des Mondes, lind daher von den spateren Er-scheinungen der Finsterniß nichts mehr erblicken n. s. w.
Besser und umständlicher wird man diese Umstände einer Finsternißmit Hilfe eines Erdglobus (Einl. §. 30 I.) bestimmen. Nehmen wir,um uns sogleich durch ein Beispiel deutlich zu machen, an, daß Anfangund Ende einer Finsterniß um 6 und um 10 Uhr Abends, Wiener Zeit,gefunden wurde, und daß die nördliche Dcclination des Mondes zurZeit der Finsterniß 20 Grade betrage. Dieß vorausgesetzt, stelle manden Nordpol des Globus 20 Grade über seinem Horizont, so wird dannder irdische Parallelkreis, der die geographische Breite von 20 Gradenhat, durch den höchsten Punkt des Globus gehen. Man bringe nunWien unter die untere Hälfte des Meridians von Messsng und stelleden Zeiger der Rose auf 12 Uhr. Dann drehe man den Globus genOst um s Stunden, so steht der Punkt der Erde (Cochinchina) amhöchsten Punkt des Globus, der bei dem Anfang der Finsterniß denMond eben in seinem Zenithe steht; alle Orte unter dem Meridian(Jrkuzk, Java, die Westküste von Neuholland) sehen den Anfang zurZeit ihrer Mitternacht; alle Orte auf der westlichen Hälfte des Horizonts(Spanien, das Eap der guten Hoffnung) sehen den Anfang bei Sonnen-untergang, und alle auf der östlichen Hälfte (der Sclavensee, die Sand-wichsinseln, Neuseeland) sehen den Anfang bei Sonnenaufgang, oder,was dasselbe ist, bei dem Untergang des Mondes. Ueberhaupt sehenalle Bewohner derjenigen Hälfte des Globus, die jetzt über dem Horizonteist, den Mond, also auch den Anfang der Finsterniß, während die inder unteren Hälfte den Anfang nicht sehen können. — Dreht man dannden Globus noch weiter gegen Ost, bis der Zeiger 10 Uhr gibt, so werdenalle jetzt über dem Horizonte liegende Orte das Ende der Finsternißsehen, die unter dem Meridian (Archangel, Teheran, die östlichste Spitzevon Afrika) sehen das Ende in ihrem Mittage u. s. w. Diejenigen,welche bei der ersten Stellung des Globus über und bei der zweitenunter dem Horizonte waren, sehen den Anfang, aber nicht das Ende;die bei der ersten Stellung unter und bei der zweiten über dem Hori-zonte waren, sehen bloß das Ende, und die bei beiden Stellungen überoder unter dem Horizonte lagen, sehen die ganze Finsterniß oder garnichts von derselben. Man kann sich von diesen vier Arten von Zu-schauern einen schnellen Ueberblick verschaffen, wenn man, in jenenbeiden Stellungen des Globus, den Durchschnitt desselben mit demHorizonte durch Kreide bezeichnet, wodurch man zwei größte Kreise derKugel erhält, die sich durchschneiden und welche die erwähnten vierGattungen von Zuschauern von einander scheiden.
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Während die Mondsfinsternisse nur zur Zeit des Bollmonds statthaben, wo sich die Erde in gerader Linie zwischen Sonne und Mond befindet,so ereignen sich im Gegentheile die Sonnenfinsternisse nur zur Zeit des