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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
Entstehung
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Neumonds, wo der Mond in geroder Linie zwischen Sonne und Erdesteht. Sey 1, k und 8 (Fig. z) der Mittelpunkt der Erde, des Mondsund der Sonne zur Zeit des Neumonds. Zieht man die Tangentenkm und II»> auf denselben Seiten des Monds und der Sonne, soerhält man dadurch den kegelförmigen Kernschatten amc, den der Mondauf die Erde wirft, und dessen Spitze, wenn ste in die Erde eindringenkonnte, bis I) reichen würde. Zieht man aber die Tangente Ii» und<Zn" auf entgegengesetzten Seiten des Monds und der Sonne, soerhält man dadurch den Halbschatten acnick des Monds, der ebenfallsein Kegel ist, dessen Spitze in », zwischen Mond und Sonne, liegt.

Der Beobachter m, in der Mitte des vollen Schattens, oder in derAxe kli'k des Schattenkegels, steht die Sonne von dem Monde gänzlichbedeckt. Der Beobachter n, in der westlichen Kränze des Halbschattens,steht, zu derselben Zeit, die Berührung beider Gestirne am östlichenSonnenrande, der in rck steht die Berührung derselben in dem westlichenSonnenrand; die Zuschauer zwischen m und n sehen den östlichen Theilder Sonne, bei II, und zwar desto mehr bedeckt, je näher ste selbst beim stehen, und die zwischen m und >ck endlich sehen die westliche Seiteder Sonne, bei 6, desto mehr verfinstert, je näher ste selbst bei m stehen.Die aufier dem Bogen mnick liegenden Beobachter aber sehen in diesemAugenblicke von der Finsterniß gar nichts. Man sieht also, dast dieSonnenfinsternisse keineswegs für alle Orte der Erde in demselbenAugenblicke gleich groß erscheinen, wie diest bei den Mondsfinsternissenallerdings der Fall war. Die Ursache davon liegt offenbar in der Pa-rallaxe des Monds (§.64) oder in der Verschiedenheit des Ortes, dener, für verschiedene Zuschauer auf der Oberfläche der Erde, am Him-mel einzunehmen scheint.

Der Kernschatten amo (Fig. 3), so wie der ihn umgebende vielgrößere Halbschatten ncmck breiten sich über der Erde in einem kreis-förmigen Räume aus. Diese Schattenkreise ziehen während der Finster-niß über die Erde hin, und der krumme Weg, den jeder Punkt derselbenauf der Oberfläche der Erde beschreibt, ist zur Zeit der beiden Sonnen-wenden nahe dem Aequator parallel, während er zur Zeit der Frühlings-uachtgleiche von Südwest nach Nordost, und bei der Herbstnachtgleichevon Nordwest nach Südost geht. Diejenigen Bewohner der Erde, dieauf diesem Schattenwege des Monds liegen, sehen allein die Finsterniß;allen anderen ist sie unsichtbar. Diejenigen, welche an den beidenäußersten, südlichen und nördlichen, Kränzen des Schattenwegs liegenoder die auf dem Wege der beiden Punkte n und ick liegen, sehen bloßeine Berührung der Ränder der Sonne und des Monds; die in derMitte zwischen mn oder,»>ck sind, sehen alle die Sonne halb bedeckt,und diejenigen endlich, die auf dem Wege liegen, welchen der kreis-förmige Raum des Kernschattens m beschreibt, sehen eine totale odervöllige Verfinsterung der Sonne.

Wenn de»' Mond II zur Zeit seines Neulichts so weit von der Erde