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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
Entstehung
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von fünf gleich großen Bergen, die alle in einer Linie stehen. Endlichsieht man in nn».. mehrere kleine Wallgebirge. Diese drei Varsteslungen desselben Gegenstandes zeigen deutlich, wie verschieden derselbeGegenstand bei veränderter Stellung der Sonnenbeleuchtung erscheint.Es gibt Stellen auf dem Monde, die dadurch so wesentlich verändertwerden, daß man sie nicht mehr an ihrer Gestalt erkennen kann, ja daßman sie oft gar nicht mehr sieht, während sie bei einer anderen Be-leuchtung sehr augenfällig erscheinen.

Die drei folgenden Zeichnungen (Fig. lg, 2a und 21) sind von Gruit-huisen gegeben worden. Die erste (lg) stellt den Flecken Mersenne mitseiner Umgegend vor. Das Circellum » liegt, nach dem Verfasser derKarte, in einem tiefen Kanal, an dessen einer Seite die Fläche Höberist,als an der andern. Das ähnliche b sah Schröter, bei einer anderenBeleuchtung, für einen Berg an, ist aber, so wie », eine kreisrunde,mit einem Wall begränzte Vertiefung. Bei v sieht man, was G. einegeballte Wolke oder Cumulus nennt, die ihre Gestalt schon während derAbzeichnung in einer Stunde bedeutend änderte. Daraus und aus demUnterschiede dieser Zeichnung von der durch Schröter gegebenen schließtG. auf bedeutende Veränderungen, die durch Atmosphäre, Nebel undDünste des Mondes auf der Oberfläche desselben erzeugt werden. Diezwei anderen Karten (Fig. 20 und 2l) endlich stellen beide die Gegen-den um Menelaus und Manilius vor, und zwar beide in verschiedenenMonaten, aber, wie man aus der Nachtgränze sieht, für nahe dieselbePhase oder Lunation, woraus wieder zu folgen scheint, daß die Ursachedieser Verschiedenheiten nur in der Atmosphäre des Mondes liegen könne.Aehnliche Beobachtungen haben Schröter und Gruithuisen bei anderenMondflecken in großer Anzahl gemacht. Immer aber kommen die größtenVeränderungen in der scheinbaren Gestalt der Mondflächen von derverschiedenen Beleuchtung derselben durch die Sonne, wie man auchschon aus den drei vorhergehenden Darstellungen des Plato, und be-sonders seiner Umgegend, sieht. Diese Mannigfaltigkeit der Beleuchtunggibt der Landschaft oft ganz besondere Reize, und Schröter, der doch sosehr daran gewöhnt seyn mußte, kann sich an vielen Stellen seines sonstsehr trockenen und einförmigen Werkes nicht enthalten, die Genüsse,welche ihm der Anblick dieser Veränderungen gewährte, mit Begeisterungund in einer Art von dichterischer Sprache auszudrücken, wie z. B. beiPlato zu der Zeit, wo die Sonne eben über ihm aufgeht, und dieselbeanfangs nur die Gipfel der höchsten Gebirge vergoldet, während der Fußderselben noch unsichtbar und die ganze innere Fläche des Ringgebirgcsmit finsterer Nacht bedeckt ist. Wenn dann allmählig die Sonne höhersteigt, tritt immer mehr von dem das Ganze umfassenden hohen Wall-gebirge hervor, die dunkle Farbe der inneren Ebene geht durch mannig-faltige Abstufungen in ein immer helleres Gran über, bis endlich auchsie im hellen Lichte auf der der Sonne entgegengesetzten Seite glänzen,während auf der andern Seite, wie in Fig. 17, die hohen Randgebirge