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Die folgenden drei Kärtchen (Fig. 16, 17 und 18) sind aus SchrötersTopographie des Mondes genommen und stellen den Flecken Plato unddie Umgegend desselben im Detail und unter verschiedenen Belenchtungs-winkeln vor. In Fig. is bemerkt man zuerst die große Bergader odervielleicht Eivsenknvg »lnp, die sich von Plato aus bis zum Copernicus,also über den dritten Theil des Mondes erstreckt und eine Länge vonmehr als 200 Meilen hat. Schröter will sie öfters deutlich als eineschmale, graue Gebirgskette erkannt haben. Links ist der Mont bla n c,ein schwarzer, runder, scharf begränzter Flecken, der von den umliegendenhohen und steilen Bergen eingeschlossen wird. Er ist wahrscheinlich einetiefe, finstere Kluft, deren Durchmesser 0/s Meile beträgt. An derStelle dieses schwarzen Fleckens sah Schröter zu einer Zeit, wo dieserFlecken in der Nachtseite des Mondes lag, eine helle Lichterscheinung,und erst nach dieser Zeit bemerkte er diesen schwarzen Flecken, den erfrüher nie gesehen hatte. — In K am westlichsten Rand der Karte istder Anfang eines merkwürdigen Thals verzeichnet, das ganz die Formeines mit seinen beiden Füßen zusammengelegten Zirkels hat, dessenKopf in L ist, und das sich in eine Länge von 1Z Meilen von 80 gegenl»v in vollkommen gerader Linie ausdehnt. Die älteren Mondkartenerwähnen nirgends dieses Thals, obschon es äußerst auffallend sich schondem ersten Blicke darstellt. Der höchste von den den Montblanc um-gebenden Bergen hat eine Höhe von 1Z200 Fuß. — Plato ist hier vor-gestellt, wie er zwei Tage nach der ersten Quadratur erscheint, wenndie für ihn erst kürzlich aufgegangene Sonne etwa s Grade hoch überihm steht. Der innere, von dem Ringgebirge eingeschlossene Theil istvöllig eben. Der größte Durchmesser des Wallgcbirges hat is Meilen.Die vielen Berge, welche dieses Wallgebirge bilden, sind an der östlichenSeite, die hier im Schatten liegt, am höchsten und betragen hier gegen10000 Fuß. Auch bei x, südwestlich von Plato, ist ein großes Gebirgemit einer ähnlichen, runden und finstern Kluft, wie bei dem Montblanc.Das ihm westlich liegende Gebirg t' ist noch höher. Südlich von Platoliegt Newton, dessen Wallebene auf drei Seiten sehr niedrig und imOst ganz offen ist, wo die Oeffnung von zwei hohen Bergen k und mbegränzt wird. Die Höhe des Berges m beträgt nahe sooo Fuß. AuchNewton's innere Fläche ist, wie die des Plato, ganz eben.
Die Figur i? stellt den Plato und Newton zur Zeit der letztenQuadratur vor. Hier find die beiden Berge 0 und -I dieselben, welchezuvor durch ü und m bezeichnet worden sind. Bei diesem sehr niedrigenStand der Sonne über Newton bemerkte man in seinem Innern zweiErhabenheiten 0 und K, aber im Plato nichts dem Aehnlichcs. DieFig. 18 endlich stellt dieselbe Gegenv B/s Tag nach der ersten Quadraturvor, und in ihr suchte man vorzüglich die östlichen Umgebungen Plato'sdeutlich zu machen. Man steht hier bei 0 eine runde Einsenknng, b eineähnliche mit höherem Wallgebirge, e einen hohen Bergkopf in Plato'sWall und il zwei isolirte Berge, so wie 0 und Z. In im» ist eine Reihe