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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
Entstehung
Seite
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Jahre 18Z2 endlich begannen Mädler und Beer in Berlin eine aufumständliche und höchst genaue Mikrometermessungen gegründete Mon-deskarte von drei Par. Fuß im Durchmesser, die ihrer Vollendung raschentgegengeht. Die drei letztgenannten Arbeiten werden auf längereZeit das Vorzüglichste ausmachen, was wir zur Kenntniß der Oberflächeunseres Satelliten besitzen. Für die Ausbildung einzelner Theile dieserOberfläche hat auch Gruithuisen Beiträge geliefert, die an Präcisivnund Aehnlichkeit der Darstellung selbst die von Schröter gegebenen oftübertreffen.

Da es einem Werke dieser Art angemessen erscheint, das, waS obenüber die Berge und Thäler des Mondes gesagt worden ist, durch Zeich-nungen zu erläutern, so wollen wir hier von den genannten Karteneinige Partien mittheilen.

Die Zeichnung (Fig. is) ist aus Lohrmann's Werk genommen, wosie einen Theil der dritten Karte ausmacht. Es stellt die südwestlicheGegend des Nsre serenitali« vor, und man sieht darin, zur Bergleichungmit unserer Generalkarte, die drei Flecken Plinius, Vitruv und Ma-raldi, aber auch noch eine große Anzahl anderer Figuren, deren Be-deutung wir nun, nach dem Verfasser, näher angeben wollen. DieGrube ü, hat ihren größten Durchmesser von nahe 2 Meilen, währenddie sie in größerer Entfernung umgebende Einfassung einen Durchmesser<4.u) von 10 Meilen hat. Die senkrechte Tiefe der Grube beträgt5Zi4 Fuß Par. MaaßP, oder nahe 0 .2z geogr. Meilen, deren jede22842 Par. Fuß enthält, so daß man nur alle hier folgenden Angabenin Par. Fuß durch 0.00004Z8 multipliciren darf, um sie in geogr. Meilenzu erhalten. Nordöstlich liegt in dieser Einfassung eine runde, an einerSeite offene Vertiefung (4), aus welcher eine Rille (längliche, graben-artige Vertiefnngen mit abwechselnden Erhöhungen und Einsenkungen)ausläuft. Diese Rille sieht man hier in 4.du, und sie hat eine Längevon nahe 15 Meilen. Noch mehrere und größere solcher Rillen undBergadern sieht man in dem Aare «ere»!wtis bei c, ck und e, wo sie ofteine Länge von 80 bis 100 Meilen haben. Plinius ist ein großesRinggebirge von 7^0 Meilen Durchmesser und (bei z) von 1300 FußHöhe. Es umschließt eine Niederung, die gegen sooo Fuß unter demRandgebirge desselben liegt. In der Mitte dieser Niederung erhebt sichein Centralgcbirg t', das durch mehrere andere Hügel mit dem Rand-gebirge (i.Z) verbunden ist. Bei (1) geht von diesem Randgebirge einBergarm ab, der bis zu Menelaus (s. 0. Gencralkarte) fortlauft.Vitruv ist eine Mondgrube von s Meilen Durchmesser mit Rundgebirg

Zur Bergleichung dieser Gegenstände mit denen unserer Erde kann manfolgende Höhen nehmen:

Dhawalagiri . . 21150 Par. F. Aetna 10300 Par. F.

Cyimborasso . . IS320 Brocken im Harz . . 3ZV0OrteleS in Tirol Ilaog Größte ägypt. Pyramide 150Pic von Teneriffa I llvo StcphanSthurm in Wien 12s