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Lambert, Euler, Autolycus 9ooa Fuß und 2V2 MeilenEudox, Pytheas .... 11000 „ „ 7 „
Hclicon ....... 1Z000 „ „ 4 „
Bernoulli 18000 „ „ 3Vs »
Solche Berge und Höhlen steht man auch zuweilen, mit gutenFernröhren, an dem beleuchteten Mondrande, nicht bloß in der Licht-gränze, besonders bei Sonnenfinsternissen, wo der dunkle Mond auf demhellen Hintergründe der Sonne sehr deutlich erscheint. Bei einer solchenGelegenheit will der spanische Admiral Don Ulloa i. I. 1778 ein Lochgesehen haben, das gleich einem Kanal durch den ganzen Mond ging,so daß man durch dasselbe die Sonne durchscheinen sah. Allein Schrötererklärt dieses vermeintliche Loch durch eine jener Höhlen am Mondrande,durch welches die Sonne, bei ihrem Austritte aus der totalen Verfin-sterung, zuerst wieder als ein kleiner Heller Punkt sichtbar geworden ist,so daß also Ullva's Wahrnehmung auf einer optischen Täuschung beruht.
Zeile 107, vor Zeile 9 von unten:
Z. 141. I». (Topographie des Mondes.) Schon gleich nach der Erfindungder Fernröhre, im Anfange des stebenzehntcn Jahrhunderts, bemühtensich Galilei, Scheincr und Schirläus, ein Bild der Oberfläche diesesGestirns in einer Zeichnung zu entwerfen. Aber diese ersten und un-vollkommenen Versuche blieben weit hinter denjenigen Zeichnungen derOberfläche des Mondes zurück, die Hevel in seiner 8«IonoAr.ii>!cia. i. I.1640 herausgegeben hat. Selbst die i. I. issi von Niccioli in seinem.4I»i!>z«;»l»m novum mitgetheilte Karte ist weit unter jener von Hevel.Aber die von Dominic Cassini i. I. 1680 herausgegebene Mondkarte,im Durchmesser von 20 Zollen, übertraf alle ihre Borgänger, da sienicht nur, wie jene, ein getreues Bild der einzelnen Mondesflecken,sondern auch zugleich die gegenseitige Lage derselben zu geben bemühtwar. Eine eigentlich wissenschaftliche, auf wahre Beobachtungen ge-gründete Lage dieser Flecken gegen den ersten Meridian und den Aequa-tvr des Mondes, wurde erst i. I. 1748 von Tobias Mayer ausgeführt,dessen Karte, von 7V2 Zoll im Durchmesser, Lichtenberg zu Güttingeni. I. 1775, nach Mayer's Tode, herausgegeben hat. Diese Karte istsehr nahe dieselbe, welche dem gegenwärtigen Werke beigefügt ist, undsie war noch vor kurzer Zeit die einzige, deren sich alle Astronomen zubedienen pflegten. Da man die von Mayer gegebenen Bestimmungenfür hinlänglich genau hielt, so beschäftigte man sich mehr mit der de-tailirten Bestimmung der Configurativn einzelner Flecken, und darinzeichnete sich vorzüglich Schröter in Lilienthal aus, der die Zeichnun-gen und Beschreibungen aller Mondesflächen in seinen „selenotopogra-phischen Fragmenten" — Göttingen 1791, zwei Bände 4to — mit seltenerGenauigkeit bekannt gemacht hat. Nach ihm erschien die „Topographieder Mondoberfläche" von Lohr mann (Leipzig 1824), welche die vonSchröter noch an Pracisson übertrifft, aber noch unvollendet ist. In dem