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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
Entstehung
Seite
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Städte der Erde angegeben wird, wo man Beobachter der Finsternißvoraussetzen kann, die also auch den Anfang derselben wenigstens beinahekennen müssen, damit sie zur rechten Zeit an ihre Fernröhre tretenkönnen. So hat man für unsere Finsternis; folgende Orte bestimmt,wo die ihnen beigesetzten Zeiten schon nach dem Meridian dieser Ortegenommen, also sogenannte Ortszeiten sind.

Anfang

Ende

Größe der Fingcrniß.

Amsterdam

7

u. 41 M.

. 9 II.

30 M.

. 4-/10

Berlin

8

19

. 19

16

5Vw

Constantinopel 9

7

. 11

48

. 9°/l°

Hamburg

3

9

9

58

. 42/w

Königsberg

9

0

. 11

0

. 4Vw

Lissabon

6

15

. 8

7

. 6°/io

London

7

18 .

. 9

2

. > 8°/w

Madrid

e

43

8

36

> . 6'/i°

Neapel

7

50

. 10

19

> . 8^/10

Paris

7

21 .

9

14 .

> > bVl0

Petersburg

9

58

. 11

42

. . 3Vw

Wien

8

24 .

. 10

32

. . 62/io

Dies; wird genügen, dem Leser eine Idee von der Weise zu geben,wie die Astronomen alle Erscheinungen einer künftigen Finsternis; mitder größten Genauigkeit voraus anzugeben Pflegen, wenn es gleich ineiner Schrift dieser Art unmöglich ist, diese Rechnungen selbst umständ-lich anzuführen, deren Verläßlichkeit übrigens auch dem mit diesemGegenstande Unbekannten nicht weiter zweifelhaft seyn kann, da jedesJahr und jede beobachtete Finsternis; die Richtigkeit dieser Berechnungen,die selbst viele Jahre vorher gemacht worden sind, auf das vollständigstebestätigen.

Seite 182, vor Zeile 7 von unten:

Indem wir so gesehen haben, wie dem Monde die Erde erscheint,wollen wir auch einer besonderen Eigenheit der Erscheinung des Mondsfür die Erde gedenken, die so einfach ist, das; sie auch dem gemeinstenManne, bei einiger Aufmerksamkeit, nicht entgehen kann. Wenn dieBahn des Monds genau in der Ebene der Ekliptik läge, so würde unsder Mond, zur Zeit seiner Culmination, nie höher, als die Sonne zuMittag im Sommer, und nie tiefer, als die Sonne zu Mittag imWinter erscheinen. Allein die Mondsbahn ist gegen die Ekliptik um denWinkel von 5° 9" geneigt, und die Knoten der Mondsbahu gehen innahe 19 Jahren ganz um die Erde herum ic. (I. Z. 167). Daraus folgtsofort, das; der höchste und tiefste Stand des Monds im Meridian auchum s° 9' von dem höchsten und tiefsten Stand der Sonne im Mittagverschieden seyn kann. Während nämlich die nördliche oder südliche De-klination der Sonne nie 23° 28" übersteigt, kann die größte Deklinationdes Monds bis auf 28° 37^ sich erheben und zu einer anderen Zeit