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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
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zwei Großen oder um 3oVs Min. von West gen Ost fortgehen läßt,wodurch offenbar in den Erscheinungen nichts geändert werden kann.Daraus folgt sofort, daß der Weg des Mondschattens über die Erdevon West gen Ost hinzieht, und daß für die beiden Orte der Erde,welche unter allen die Finsternis; zuerst und zuletzt sehen, der erste,westliche die Sonne eben aufgehen, und der zweite östliche eben unter-gehen steht.

So geht denn auch bei unserer Finsternis; Fig. 14 der Weg LS!)des vollen Schattens oder der totalen Verfinsterung von Westen amgrünen Borgebirg k bis nach dem östlichen Punkt I> bei den Philippi-nischen Inseln. Nördlich von diesem dunklen Streifen steht man dreiandere krumme Linien, welche durch diejenigen Orte der Erde gehen,die die Sonne an ihrem südlichen Rand um 9, v, 3 Zolle verfinstert sehen,so wie die drei ähnlichen krummen Linien südlich von KSI) die Sonnean ihrer Nordseite um 9, 6, 3 Zolle verfinstert sehen. Die beiden äußerstendieser krummen Linien, KU und Ik sehen eben nur eine Berührung derbeiden Ränder der Sonne und des Monds. Zu den beiden Endpunktenaller dieser Linien sieht man zwei Ovalen KKIZI und KKKtZ, welchedurch die Orte gehen, die den Anfang und das Ende der Finsterniß beiihrem Sonnenauf- oder Untergang sehen. Noch sind die drei BogenKS, l'U und VXV verzeichnet worden, wodurch diejenigen Orte gehen,welche um v Uhr Morgens, um 12 Uhr und um 6 Uhr Abends dieSonne und den Mond in einer und derselben Länge sehen. Der Ortder Erde aber, der unter allen auf der Erde die Finsternis; zuerst sieht,ist in ^ auf der Südwestküste von Guinea, so wie K auf der HalbinselMalacca die Finsternis; unter allen zuletzt steht. Bemerken wir nochfolgende Hauptmomentc dieser Erscheinung. Zu einer vollständigenKenntniß derselben ist es nicht genug, alle die Orte der Erde zu kennen,welche eine totale oder auch eine partielle Finsterniß von gegebener Größe,z. B. von 3, s, 9 Zollen, sehen, sondern man muß auch noch die Zeitenkennen, wann dies; für jeden einzelnen Ort statt hat. Durch eine sehreinfache Rechnung findet man für unsere hier als Beispiel gewählteFinsternis;, daß der Anfang derselben statt hat, wenn es am 4ten Juniin Wien 7 Uhr 28 Min. Morgens ist. In diesem Augenblicke steht alsoder oben angeführte Ort -Z. die Finsternis; überhaupt anfangen. Dietotale Finsterniß aber steht der Ort k von allen zuerst anfangen, wennes in Wien 8 U. 2s M. wahre Zeit ist. Eben so steht der Ort I) dasEnde der totalen Finsterniß um U. 48 M. und der Ort U das Endeder allgemeinen Finsternis; um 12 U. 4v M., so daß also die Dauer dertotalen Finsterniß 3 St. 23 M. und das der allgemeinen s St. >8 M.ist. Ganz auf ähnliche Weife kann man nun auch für alle Punkte deroben erwähnten krummen Linien Kfi», kll, Ik u. f. w. die Zeiten be-stimmen, wann für sie die ihnen zukommende größte Verfinsterung von3, 6, 9.. Zollen eintritt, und dieß ist es auch, was gewöhnlich in unserenKalendern und astronomischen Ephemeriden für diejenigen größeren