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5,2 (1830) I und K
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Krystallogenie.

ful, loci, Campher und Benzoesäure sowohl nach dem Schmel-zen, als auch nach dem Verdampfen ; viele Metalle nach demSchmelzen, Salmiak nacli dem Verdampfen.

b) Durch Vereinigung mit einem wägbaren Stoffe entwederbei gewöhnlicher oder bei höherer Temperatur, wofern die hierausentspringende Verbindung tropfbar oder elastisch flüssig ist.Hierher gehört die Auflösung vieler Salze und anderer Materienin Wasser, die Auflösung von Schwefel in Schwefelkohlenstoff,von schwefelsaurem Baryt in Vitriolöl, von Salzen, Chlorme-tallen, Benzoesäure, Campher und Harzen in Weingeist und dieAuflösung von lod in Wasserstoff zu hydriodsaurem Gas.

2) Man hat hierauf solche Umstände eintreten zu lassen,welche den Körper veranlassen, wieder in den starren Zustandzuriickzutreten.

a) War Wärme die einzige flüssig machende Ursache odertrug sie wenigstens dazu bei, den Körper in gröfserer Menge ineiner wägbaren Flüssigkeit löslich zu machen, so hat man Er-kältung anzuwenden. Läfst man demnach geschmolzenen Schwe-fel, geschmolzenes Wismuth u. s. w. erkalten, so gehen sie inden festen krystallischen Zustand über. Um hierbei deutlicheKvystalle zu erhalten , läfst man nur die Hälfte des Geschmolze-nen erstarren, durchstöfst die Krystallrinde und giefsl den nochflüssigen Theil ab, welcher sonst mit den früher erzeugten Kry-stallen ein Ganzes bilden würde, in dem die einzelnen Krystallenicht wohl zu unterscheiden wären. Eben so wird bei der Sub-limation des Schwefels , Iodes , Salmiaks u. s. f. der Dampf die-ser Körper in einem Tlieile des Apparats so weit abgekühlt, dafser zu mehr oder weniger deutlichen Krystallen erstarrt. Des-gleichen setzt eine in der Wärme bereitete Lösung verschiedenerSalze in Wasser, der Benzoesäure, des Camphers u. s. w. inWeingeist, heim Erkalten den Theil dieser Körper im krystalli-schen Zustande ab, den dieselbe bei der erniedrigten Tempera-tur nicht mehr aufgelöst erhalten kann.

Uebrigens zeigt sich beim Krystallisirenlassen von tropfba-ren Flüssigkeiten durch Erkältung die Anomalie, dafs diese inder Ruhe und in verschlossenen Gefäfsen oft weit unter dieTemperatur gebracht werden können, bei der sie unter andernUmständen Krystalle liefern, ohne ihren flüssigen Zustand zuverlieren. Bekanntlich gefriert das Wasser in offenen Gefäfsendicht unter 0° zu einer krystallischen Blasse; dagegen kann es