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5,2 (1830) I und K
Entstehung
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Kadmium.

werden, dafs die tropischen Regen in einerlei Paralleli; reise derErde ziemlich gleichzeitig entstellen und also auch dem entfern-ten Beobachter als dunkle Gürtel um die Erde erscheinen mögen;mit den Nebeln der Folarzonen mag es, wenigstens über derOberfläche der Meere, ziemlich ebenso seyn.

Dafs Jupiter eine Atmosphäre hat, ist schon aus dem Vori- jgengewifs; es erhellet iiberdiefs aus der minder deutlichen Sicht, jbarlceit der Streifen und Flecken in der Nähe des Randes, wodie Gesichtslinie länger durch die Atmosphäre fortgeht, und ausder Veränderung der Gestalt der hinter den Jupiter tretenden jBlonde, wo die Refraction in der Atmosphäre des Planeten sieabgeplattet zeigt 1 . B. \

K a tl m i u m.

Cadmium ; Cadmium; Cadmium. Dieses 1818 vonStuojietek und Mehmank entdeckte Metall findet sich in vie-len Zinkerzen , jedoch nur in kleiner Menge.

Es krystallisirt leicht in Oktaedern, ist weich, jedoch här-ter als Zinn, läfst sich in dünne Platten ausbreiten und zu jDraht ziehen ; es zeigt einen hakigen Bruch und nach demSchmelzen ein specifisches Gewicht von 8,6 bis 8,7, nach dem ;Hämmern von S,7 bis 9,0; es schmilzt unter der Rothgliihliitze 'und verdampft etwas über 360°, ohne dabei einen besondernGeruch zu verbreiten. j

Die einzige Verbindung des Kadmiums mit Sauerstoff istdas Kadmiumoxyd (56Kadmium auf 8 Sauerstoff,). Es ist braun-gelb oder lotlibraun und in der heftigsten Weifsglühhitze wederSchmelz - noch verdampfbar. Blit Wasser bildet es ein weii'sesHydrat. Seine Verbindungen mit Säuren sind meistens farblos |und zeigen brechenerregende Wirkung; Zink fället aus ihnen me-tallisches Kadmium; Elydrothionsäure fället daraus das Schwe-felkadmium. Das salpetersaure, salzsaure und schwefelsaure |Kadmiumoxyd schiefst in wasserhellen Säulen an, Krystallwas- I

1 Berl. Jabrb. 1817. S. 186. Zur Berechnung der Stellungen desJupiter dienen die Tables astronomicjues publiees par le bureau deslong. de France, contänans los Tables de Jupiter, de Saturne et dUra-nus, construites daprcs la thäorie de la mecauic^ue ce'leste par M. A.Bouvard. Paris 1821.