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5,2 (1830) I und K
Entstehung
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Krystal].

Es würde zu sehr ins Einzelne führen, hier die in den be-kannten naturwissenschaftlichen Zeitschriften, Wörterbüchern*u. s. w., in den Schriften gelehrter Gesellschaften u. s. w. zer-streuten einzelnen krystallogrnphischen Arbeiten der bereits auf-geführten Naturforscher sowohl, als auch der nicht namentlicherwähnten aufzuzählen. Die allgemeine Verweisung auf solcheSchriftensammlungen möge daher hier genügen 1 2 »

Hessel.

Krystallogenie.

Crystallogenici ; Krys tallb il <3 ung; die Lehrevon dem Entstehen der Ivrystalle nach allenseinen Beziehungen.

Wahrscheinlich sind alle einfachen Stoffe und ihre propor-tionirten chemischen Verbindungen unter einander fähig, unterden gehörigen Umständen Krystallgestalt anzunehmen. Dafsman mehrere einfache und zusammengesetzte Stoffe noch nichtim krystallischen Zustande kennt, rührt theils davon her, dafseinige überhaupt nicht im festen Zustande bekannt sind, wieSauerstoff u. s. w., theils daher, dafs es bei manchen schwierigist, die zur Krystallisation nöthigen Bedingungen gehörig zuerfüllen.

Die Bedingungen der Kryslallbildung sind:

1) Der Körper mufs sich zuerst in dem tropfbar oder ela-stisch flüssigen Zustande befinden, wahrscheinlich damit dieVertheiltheit und Beweglichkeit der einzelnen Theile ihre Ver-

Ö

einigung nach bestimmten geometrischen Gesetzen zulassen.Fälle, wo blofse feine Pulverisirung eines festen Körpers dieKrystallbildung bewirkt habe, sind bis jetzt zweifelhaft. Einfester Körper kann auf doppelte Weise flüssig werden.

a) Durch Vereinigung mit Wärme, also entweder durchSchmelzung oder durch Dampfbildung. So krystallisiren Schwe-

1 So z. B. im Dictionnaire des Sciences naturelles der Artikelcristallisation von Brocuakt nn Villiers.

2 Ausführlichere literarische und geschichtliche Nachweisungenenthält die im Jahre 1825 erschienene Geschichte der Krystalllmiidevon Marx.