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Krystall.
der Beschaffenheit der den Gestalten eigenen Axen- oder Strah-lensysteme gegründeten) rein mathematischen Eintheilung allerdenkbaren Gestalten 1 , wenigstens hinsichtlich anf die wichtigstender hier in Betracht kommenden Eintheilungsstufen, überein 2 .Statt auf mehr unmittelbare Art den gerengesetzlichen Zusam-menhang der Flächenarten einer Krystallreihe nachzuweisen,bewirkt er dieses erst auf einem Umwege. Er geht nämlich fürjede Krystallreihe von einer Grundgestalt aus und leitetauf mehr-fach verschiedene Weise aus ihr unmittelbar oder aus bereitsvon ihr abgeleiteten einfachen oder zusammengesetzten Gestal-ten theils einfache , theils zusammengesetzte Gestalten her undzerlegt diese letzteren erst, um zu den in ihnen enthalteneneinfachen Gestalten zu gelangen, welche einzeln auftretend oderzu zweien oder mehreren verbunden (combinirt) die einfachenoder zusammengesetzten Krystallgestalten (Combinationsgestal-ten) ausmachen. Für die 1 - und Smafsigen Krystallreihen istjedesmal ein ((jflächiger) Kronrandner (Rhomboeder) die Grund-gestalt, für die 1 - und 2mafsigen aber ein ßhächiger Ebenrand-ner (gleichschenklig vierseitige Pyramide 3 ), bei den 1- undlmafsigen 2gliedrigen ist sie ein 2 X4flächiger Ebenrandner (un-gleichschenklig vierseitige Pyramide), bei den lgliedrigen aberund bei den Ifach lgliedrigen ist die Grundgestalt eine zusam-mengesetzte Gestalt, welche bei den 1 "Uedriiten in Beziehungauf ein System von 8 (wenigstens) 2fach rechtwinkligen Zellenmit kantenthiimlichen Mafsstrahlen a, R, r von dreierlei Werth,wenn r senkrecht ist auf a und 11, auszudrücken ist als eineVerbindung aus den zwei einfachen Gestalten (jb la, jb IR, lr)
1 In welcher also auch jene der Krystallformen enthalten ist.
2 Wie dieses auch oben bereits dargelegt worden ist. UnsereFamilien von Krystallreihen entsprechen der Hauptsache nach dem,was Mous Krystallsystcme nennt; so also hat er ein tessularischesSystem (4axige Gastalten), ein rhomboedrisches (1- und Smafsige Ge-stalt), ein pyramidales (1- und2mafsige Gestalt) und ein prismatisches(1- und lmafsige Gestalt). Unsere Arten von Krystall reihen gebenbei Mohs das, was er den Charakter der Combinationen nennt. Sohaben also z. B. die K^stallreihen des prismatischen Systems theilseinen prismatischen Charakter der Combinationen (2gliedrige Gestal-ten), tbeils einen hemiprismatischen‘(lgliedrige Gestalt), theils einentetartoprismatischen (Ifach lgliedrige Gestalt).
3 Mobs wendet durchgängig den Ausdruck Pyramide für Dop-pelpyramide an.