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K a 1 e i J o s k o p.
dern Ende ist die Röhre mit zwei Gläsern geschlossen, welcheparallel, beide gegen die Axo der Rühre senkrecht sind, und :zwischen welchen sich bunte Körper, am besten durchsichtige |oder durchscheinende, belinden, welche beim Drehen der Röliresich in immer neue Stellungen legen. Damit das Auge beimHindurchsehen nicht durch die aul’ser der Rühre liegenden Ge-genstande gestört werde, mufs das äufsere Glas ein wenig mattgeschliffen seyn, das innere ist dagegen vollkommen durchsichtig,Der im Kaleidoskop befindliche Winkelspiegel, in welchendas Auge durch die Oeffnung hineinsieht, zeigt die zwischenden beiden vordem Gläsern liegenden Gegenstände vervielfacht,und wenn dieser Gegenstände viele mit mannigfaltigen Farbensind, so bilden die vervielfältigten Bilder bunte, sternartig odervieleckig geordnete Figuren. Wegen der Beweglichkeit jenerGegenstände erhält man es leicht, dafs ihre Lage sich ändert, ■wodurch ein ganz neues Bild hervorgeht, und dieser beständigeWechsel, der mit fast unendlicher Mannigfaltigkeit neue Er-scheinungen gewährt, ist es vorzüglich, wodurch das Auge sichso angenehm angezogen und unterhalten findet.
_. Um die Entstehung der vervielfältigten Bilder zu übersehen,
lüsi.stelle AC den einen, BC den andern Spiegel vor, die hier ei-nen Winkel von 60 Graden mit einander machen; ß sey ein Ge-genstand zwischen beiden Spiegeln , einer der bunten Körper,die sich zwischen den parallelen Gläsern am Ende der Röhre be-finden. Bekanntlich sieht man imSpiegel allemal die Gegenständeso, als ob ihr Bild in dem Perpendikel ebenso weit hinter demSpiegel läge, als der Gegenstand vor demselben liegt, und füreinen zweiten Spiegel ist die Abspiegelung dieses Bildes genauso, als ob das Bild selbst ein Gegenstand wäre. Sind also ßm,ßn auf beide Spiegel senkrecht gezogen und so verlängert, dafsb m = ß m, b n — ß n ist, so sind b # , b” die beiden ersten Bil-der des Gegenstandes ß. Zieht man von b' auf den zweitenSpiegel bp senkrecht und nimmt ’b’p = b'p, so ist 'b' das einedurch zweimalige Reflexion erscheinende Bild, und ebenso giebtb q senkrecht auf den ersten Spiegel und "b"q = b ,( q den Ortdes andern durch zweimalige Spiegelung entstandenen Bildesb . Zieht man von b die Senkrechte , b r auf den ersten Spie-gel und nimmt b r = , b’r, so ist b ,,( das durch drei Zuriickwer-fungen entstandene Bild; aber rvenn man "b^s auf den zweitenSpiegel senkrecht zieht, und b"'s == "b"s nimmt, so fällt dieses