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Kaleidoskop.
Abtheilungen schwingt. WtäBKK bemerkt *, dafs inan die Mun-nKfaltigkeit der Figuren schon dadurch vermehren kann, wennman verschiedene leuchtende Puncte, zwischen dunkeln Stellenhervorragend, symmetrisch ordnet, wodurch an sich schon Sym-metrie gegeben wird, sobald diese durch den schwingenden Stabin Bewegung gesetzt werden. Ein tönender Körper kann zu-oleicii einen Grundton und einen höheren Flageolett-Ton geben.Werden beide gleichzeitig durch die Schwingungen eines Stabeshervorgebracht, so mul’s das leuchtende Knöpfchen in sich selbstzuriiekkehrende cykloidische Curven beschreiben. Wenn es dar-auf abgesehen ist, die Erscheinungen möglichst brillant zu ma-chen, was doch eigentlich der ganze Apparat bezweckt, so mufsman hauptsächlich darauf sehen , dafs das Auge durch kein an-deres Licht, als durch dasjenige afl'icirt wird, was mit möglich-ster Intensität, am besten von der heilscheinenden Sonne kom-mend, durch die blanken Stellen der Knöpfchen reilectirt wird.Der wissenschaftliche Nutzen des Apparates beruhet allein dar-auf, dafs vermittelst desselben die Schwingungen , welche zurErzeugung der Töne erforderlich sind, dem Auge sichtbar ge-macht werden, M.
K a 1 e i (1 o s k o p.
Caleidoscopium; caleidoscope, multiplicateur,iransfigurateur ; caleidoscope (von xako? schön, tiSog dieGestalt und axonem ich sehe, beobachte). Der Name zeigt einInstrument an , welches bestimmt ist, etwas Schönes zu betrach-ten, und ist dem hier zu beschreibenden Instrumente deswegenertlieilt worden, weil sich so mannigfaltige und oft recht schöne,allemal symmetrische Bilder darin darstellen.
Das Kaleidoskop besteht aus zwfei ebenen Spiegeln, die, pa-rallelogrammisch geschnitten, unter einem Winkel, der einSechstel, oder ein Achtel, oder ein Zehntel u. s. w. von vierHechten seyn mufs, gegen einander geneigt sind. Diese schma-len und ziemlich langen Spiegel sind unter jenem W inkel aneinander befestigt, in eine Röhre eingeschlossen, an deren ei-nem Ende sich ein nur mit einer kleinen Oeffnung, zum Flin-einsehen mit einem Auge , versehener Boden befindet; am an-
1 Sehweigg. Journ. L. 490.