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J a li r.
Julianische Erste jedes Monats mit dem Gregorianischen Zwölf-ten einerlei, bis zum Februar 1800, seit welcher Zeit aus glei-chem Grunde der erste Tag jedes Monats im .Tulianischen Ka-lender mit dem dreizehnten Tage jedes Monats im Gregoriani-schen Kalender zusammentriSt.
Diese Einschaltung würde völlig genau seyn, wenn dasSonnenjahr 3(35 Tage 5 Stunden 49" 12" enthielte; da es aberungefähr 22 Secunden kürzer ist, oder nach Lalande 24 Se-cunden , so beträgt die Abweichung in 3600 bis 3900 Jahreneinen Tag, der in 36 bis 39 Jahrhunderten zu viel eingeschaltetwird.
Wollte man blofs nach mathematischen Regeln , ohne aufdie Bequemlichkeit für das bürgerliche Leben zu sehen, eineEinschaltung erfinden , so miifste man den Ueberschufs des Son-nenjahrs über 365 Tage durch einen conlinuirlichen Bruch aus-drücken und die Nähernngswerlhe desselben aufsuchen. JenerUeberschufs beträgt nach Laraxde 5 St. 48’ 48" = 20928",und da 1 Tag = 86400" ist, so erhält man jenen Bruch =
20928 _ 109 _ 1
86400 ~ 450 “ 4+-^-— r
^*«11 1
Die Näherungswerthe sind: J-, das heilst man nmfs jährlich4 Tag oder in 4 Jahren einen Tag einschalten; , das heilstes müssen in 29 Jahren nur 7 Tage eingeschaltet werden, derSchalttag des 2Ssten Jahres nmfs allemal bis zum 29sten Jahreausgesetzt werden; aber so wie ein Schalttag in 4 Jahren etwaszuviel beträgt, so betragen 7 Schalttage in 29 Jahren etwas zuwenig, und man erhält als dritten Näherungswerth , das ist ?in 33 Jahren sollen nur 8 Tage eingeschaltet, nicht das 32steJahr soll zumachten Schaltjahre eiwählt werden, sondern das33ste Jahr; der vierte Näherungswerth ist T 3 7 V, das heilst in128 Jahren sollten nur 31 Schaltjahre seyn, statt dafs die Julia-nische Regel 32 Schalttage giebt; der fünfte Näherungswertht¥t fordert 39 Schalttage in 161 Jahren, und so ferner.
Als eine Anwendung einer Einschaltungsmethode, die ge-nauer als die Gregorianische sey, giebt Gatterer die von demSultan Dschelae - eddis Melek. - Schah eingeführte an. Erund seine Astronomen, unter welchen Omar Alcheijam ge-