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dessen Tod aber die Ausführung hinderte. Erst unter demPabste Gbegoii Xlil. kam die Verbesserung zuStande, wobeides Alo'vsius Lti.ius VorscJiläge zum Grunde gelegt wurden.
Die Bulle vom 24. Februar 1581 bestimmte die neue An-ordnung des Kalenders, die durch eine Schrift der vom Pabsteniedergesetzten Commission: Canones in Calendarium Grego -rianuni perpetuum } und durch eine Schrift des, mit zur Com-mission gehörenden, Gl avius: Romani Calendarii a G Hu-go h io Xlil. pont. max. restituti explicatio , erläutert wurde.Der Zweck dieser Verbesserung , die den Kamen des Greeoria-nischen Kalenders erhalten hat, war ein doppelter, erstlich fürjenen Zoitpunct den Tag der Frühlings - Nachtgleiche auf den21. März zuriiekzuführen und dem Osterfeste (wovon im Art.Kalender die Ilede seyn wird) seinen richtigen Platz anzuwei-sen , zweitens aber künftigen ähnlichen Abweichungen durcheine neue Einschaltungsmethode vorzubeugen. Um den erstenZweck, so weit er hier betrachtet werden kann, zu erreichen,sollten im October des Jahres 1582 zehn Tage weggelassen undsogleich nach dem 4ten Oct. der 15te Oct. gezählt werden ; umden zweiten zu erreichen, sollten in vier Jahrhunderten 3 Schalt-tage ausgelassen werden. Da nämlich das wahre Sonnenjahrfast genau fordert, dafs in 129 Jahren ein Schalttag ausfalle,oder dafs in 387 Jahren 3 Schalttage ausfallen, so wird diesemgenauen Werthe des Sonnenjahrs auf die bequemste und vonder strengen Richtigkeit wenig abweichende Weise Genüge ge-leistet, wenn man unter den Secularjahren , mit welchen sichein Jahrhundert schliefst, und welche nach der JulianischenRegel sämmtlich Schaltjahre seyn sollten, nur jedes vierte, näm-rlicii 1GOO, 2000, 2400 und so ferner Schaltjahre seyn läfst,den übrigen aber (nämlich den Jahren 1700, 1800, 1900, 2100,2200, 2300 u. s. w.) keinen Schalttag zulegt. Dieses ist diewichtige Anordnung, wodurch der Gregorianische Kalendersogleich von Anfang um 10 Tage vom Julianischen abwich,und sich in der Folge noch weiter von ihm entfernte. Vermögejener im October 1582 weggelassenen zehn Tage traf nämlichder Julianische 5- October mit dem Gregorianischen 15. Octo-ber, der Julianische 1. Januar 1583 mit dem Gregorianischen11. Januar zusammen. So blieb es bis zum Jahre 1700; da aberder Julianische Kalender im Februar 1700 einen Schalttag hatte,welcher im Gregorianischen Kalender fehlt, so war von da an der