Die tier neuen Planeten überhaupt.
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sammeln Gelegenheit biclen möchte, weil auf der Vesta diegrössten Staaten nur unsern Kreisen oder Cantonen gleichenmögen, und weil auch die Bewohner dieses Planeten sich wahr-scheinlich schon ohnedies einander alle, wie unsere Kleinstädter,kennen werden.
Herschel wollte die Ceres, Pallas, Juno und Vesta nichtPlaneten, sondern Asteroiden genannt wissen, weil dieselbenweit grössere Excentricitäten und Neigungen ihrer Bahnenzeigen. Dies wird man aber jetzt mit Recht darum unberück-sichtigt lassen, weil das Wesen eines Hauptplaneten haupt-sächlich nur in seinem kreis- oder ellipsenförmigen Umlaufeum die Sonne besteht.
Sollten in Zukunft die Elemente der Bahnen der vier neuenPlaneten völlig genau berichtigt sein, so werden sich dann auchwahrscheinlich Bestimmungen ihrer Massen erhalten lassen.
Wir können diesen ersten Theil unserer Geschichte nichtbesser schliessen, als mit einer kurzen Erwähnung der wichtig-sten Folgen der Entdeckungen der vier neuen Planeten. Es istaugenscheinlich, dass durch diese Entdeckungen die Ausbildungder theoretischen und praktischen Sternkunde ausserordentlichgewonnen hat. Wir dürfen nur an die trefflichen Abhandlungenvon Gauss über Reduction heliocentrischer Planetenörter aufgeocentrisclie, so wie über die Grenzen des Thierkrcises derPlaneten erinnern. Das ausgezeichnete Werk, welches Gaussüber die Bewegung der Weltkörper in Kegelschnitten *) ab-gefasst, welches den ganzen elliptischen Theil der planetarischenBewegungen enthält, das den Leser einweihet in das Gclieim-niss neuer Methoden, aus einem geocentrischen Bogen die ganzehcliocentrische Bahn zu bestimmen, — dieses Werk, in welchemalles neu und Original ist, sichert schon allein dem jetzigenJahrhundert, was die Sternkunde betrifft, eine hohe wissenschaft-liche Ehre zu. Aber auch für die physische Astronomie habendie neuen Planeten Veranlassung gegeben, die bisherige Pertur-
1. Mehr über dieses, in lateinischer Sprache abgefasste, Werk desgrossen Göttinger wird im II. Theile mitgetheilt werden.
Jalin, Ge«ch, <1, Astronomie. %