Die vier neuen Planeten überhaupt.
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Eigenheit, die wahrscheinlich in der besondern Beschaffenheitseiner Oberfläche ihren Grund haben muss. Zuweilen siehtman die Vesta auch mit einer Dunsthülle umgeben.
Die vier neuen Planeten überhaupt.
Seit dem Jahre 1807 bis auf die neueste Zeit herab istkein neuer Planet wieder entdeckt worden. Olb er s, dem dieEntdeckung zweier Planeten gelungen ist, hatte seit 1807 we-nigstens noch 10 Jahre lang seine Untersuchungen an derjenigenStelle des gestirnten Himmels fortgesetzt, wo nach seiner Hy-pothese die Knotenpunkte der, zwischen Mars und Jupiter be-findlichen, kleinen Planetenwelt liegen sollen. Er glaubte dem-nach mit Bestimmtheit versichern zu können, dass in den Jahren1808 bis 1815 kein neuer Planet diesen llimmelsraum durch-wandert habe.
Dennoch dürfen wir die Hoffnung nicht aufgeben, dasswenigstens vielleicht in später Zukunft die Astronomen soglücklich sein werden, die Zahl der bisherigen 11 Haupt—Planeten um einen neuen, gewiss aber nur sehr kleinen, ver-mehrt zu erhalten, wenn anders nicht die zahllose Menge dertelesknpisehen Fixsterne diese Hoffnung für immer vereitelt.Namentlich gab Daun (ein Gutsbesitzer zu Herrendorf bei Sol-din in der Neumark und eifriger Liebhaber der Sternkunde) imJahre 1811 die Gründe arithmetisch an, warum er glaube, dassausser den schon entdeckten 4 kleinen Planeten zwischen Marsund Jupiter sich daselbst wohl noch ein fünfter authaltcn müsse.
Wenn wir das, was in Betreff der Ceres, Pallas, Juno undVesta bis zum Jahre 1815 geleistet worden ist, im Allgemeinenüberblicken, so werden wir finden , dass diese vier neuen Pla-neten fast auf allen Sternwarten Europa’s lleissig und ihre Op-positionen vollständig beobachtet wurden. Die Berechnungender Beobachtungen blieben hinter diesen nicht zurück. AusserGauss, Nicolai und Encke berechneten auch W ac h t er (imSommer 1812), Gerling, Möbius entweder neue Elemente ausOppositionen oder neue Ephcineridcn. So z. B. Möbius und