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freien Resultate gelangen will. — Nach Schüblcr fallt der meiste Regenbald nach dem ersten Viertel, der wenigste um die Zeit des letzten Vier-tels, doch ist auch hier der Unterschied gering.
§. 151.
Mit diesen Witterungs-Einflüssen hängen denn auch wohl die Ver-änderungen zusammen, die man in der Pflanzen - und Thierweltwahrgenommen haben will, so wie nicht minder der Einflufs des Mondesauf Krankheiten des Menschen, der übrigens noch keinesweges fest-steht und jedenfalls, wie fast Alles in dieser Beziehung, sehr übertriebenworden ist, auch höchst gewichtige Autoritäten, wie (Jlbcrs , gegen sichhat, wenn gleich nicht geleugnet werden kann, dafs selbst die meistenÄrzte sich mehr oder minder für einen solchen Einflufs aussprechen.
Ein bisher ganz unbekannt gebliebener, von Niemand geahnter Ein-flufs des Mondes, der auf die Bewegungen der Magnetnadel, ist vorKurzem durch Kreyls äufserst sorgfältige und genaue Beobachtungen amGkzw/ischen magnetischen Apparat bekannt geworden. Durch diesen höchstsinnreichen Apparat ist es jetzt möglich, selbst einzelne Bogensekun-den in den Schwingungen der Nadel noch sicher zu unterscheiden, unddurch dreijährige, täglich 7mal wiederholte Beobachtungen dieser Schwin-gungen hat Kreyl gefunden, dafs der Nordpol der Magnetnadel ein Be-streben äufsere, sich von derjenigen Seite des Meridians, wo zur Zeitder Mond steht, wegzuwenden, dafs ferner die Schwingungen einelängere Zeit erfordern, wenn der Mond in der Erdferne steht, undeine kürzere in der Erdnähe, und er schliefst hieraus:
„Der Mond ist ein der magnetischen Kraft unterworfener Körper, undauf seiner der Erde zugewendeten Seite herrscht derjenige Magnetismusvor, der die magnetische Kraft der Erde verstärkt, und den Südpolunsrer Nadeln anzieht.”
Jedoch auch dieser Einflufs, obwohl gewifs, ist ungemein schwach: dieerwähnte Ablenkung der Nadel beträgt im Durchschnitt nur 7 Sekunden(die durch Nordlichter veranlafste kann 600 — SOOmal stärker sein) unddie Verstärkung der Kraft in der Erdnähe beträgt noch nicht den tausend-sten Theil der ganzen Kraft.
Eine erwärmende Kraft des Mondstrahls haben auch seihst diesorgfältigsten Untersuchungen Mitscherlich!s u. a. nicht entdecken können:wäre sie selbst nur j— Grad, so hätte sie sich verrathen müssen.
Die chemische Wirkung des Mondlichts ist dagegen nicht gänzlichNull: cs ist Arago und neuerdings Daguerre gelungen, durch Einwir-kung des Mondscheins auf Chlorsilber einen bleibenden weilsen Fleckvon der Form des Mondes zu erzeugen.
AVas aber endlich die Steine betrifft, die nach Benzenberg''s etwasgewagten Behauptungen aus dem Monde — und zwar von dessen Vulka-nen ausgeworfen — zu uns gelangen sollten, so stehen dieser Annahmezu viele Gründe entgegen, als dafs sie für wahrscheinlich gelten könnte.Die Beobachtungen zeigen uns nicht allein keine Ahilkane (§. 48.) sondern