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große Schönheiten und erfreut durch Adel derGefühle und Würde der Gesinnung. Es wehtdarin ein süßer Hauch der Poesie, wie er in denStücken, die jetzt auf unserem Theater so vielBeyfall arndtcn, nimmermehr angetroffen wird.Deutsche Treue ist das Thema dieses Dramas,und wir sehen sie hier, stark wie eine Eiche, allenStürmen trotzen; deutsche Liebe blüht, kaum be-merkbar, in der Ferne, doch ihr Veilchenduftdringt uns um so rührender ins Herz. DiesesDrama, oder vielmehr dieses Lied, enthalt Stel-len, welche zu den schönsten Perlen unserer Lite-ratur gehören. Aber das Thcaterpublikum hatdas Stück dennoch mit Indifferenz ausgenommenoder vielmehr abgelehnt. Ich will die guten Leutedes Parterres nicht allzubittcr darob tadeln. DieseLeute haben bestimmte Bedürfnisse, deren Befrie-digung sie vom Dichter verlangen. Die ProduktedcS Poeten sollen nicht eben den Sympathienseines eignen Herzens, sondern viel eher demHeine, romant. Schule. Ig