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ist, so Hobe ich doch weit lieber das alte, zuKöln am Rhein sehr schlecht gedruckte Volksbuchmit seinen schlechten Holzschnitten, worauf abergar rührend zu schauen ist, wie die arme nacktePfalzgrafinn nur ihre langen Haare zur keuschenBedeckung hat, und ihren kleinen Schmerzen-reich an den Ziken einer mitleidigen Hirschkuhsaugen läßt.
Weit kostbarer noch als jene Dramen sind dieNovellen, die Herr Tieck in seiner zweiten Maniergeschrieben. Auch diese sind meistens den altenVolkssagen nachgebildet. Die vorzüglichsten sind:„der blonde Eckbert," und „der Nuncnberg." Indiesen Dichtungen herrscht eine gchcimnißvolleInnigkeit, ein sonderbares Einverständnis' mit derNatur, besonders mit dem Pflanzen- und Stein-reich. Der Leser fühlt sich da wie in einemverzauberten Walde; er Hort die unterirdischenOmellen melodisch rauschen; er glaubt manchmal,im Geflüster der Baume, seinen eigenen Namen