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Die romantische Schule
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der Karfunkel, der fabelhafte Edelstein, wovon dieromantischen Poeten damals so viel gesagt undgesungen. Diese reiche Brust war die eigent-liche Schatzkammer, wo die Schlegel für ihreliterarischen Feldzüge die Kriegskosten schöpften.Herr Tieck mußte für die Schule die schon er-wähnten satyrischen Lustspiele schreiben und zu-gleich nach den neuen ästhetischen Rezepten eineMenge Poesien jeder Gattung verfertigen. Dasist nun die zweyte Manier des Herren LudwigTieck. Seine empfehlenswerthcstcn dramatischenProdukte in dieser Manier sindder Kaiser Oc-ravian",die heilige Genofeva" und derFor-tunat", drei Dramen, die den gleichnamigenVolksbüchern nachgebildet sind. Diese altenSagen, die das deutsche Volk noch immer be-wahrt, hat hier der Dichter in neuen kostbarenGewänden gekleidet. Aber, ehrlich gestanden, ichliebe sie mehr in der alten naiven treuherzigenForm. So schön auch die Tiecksche Genofeva