das Lacherlichwerden, nicht scheute. Wie manmir zu Berlin erzählt, lebte Herr Tieck frühcrhinin dem Hause dieses Mannes, er wohnte eineEtage höher als Nikolay, und die neue Zeittrampelte schon über dem Kopfe der alten Zeit.
Die Werke, die Herr Tieck in seiner erstenManier schrieb, meistens Erzählungen und großelange Romane, worunter William Lovell derbeste, sind sehr unbedeutend, ja sogar ohne Poesie.Es ist als ob diese poetisch reiche Natur in derJugend geitzig gewesen sey, und alle ihre geisti-gen Neichthümcr für eine spatere Zeit aufbewahrthabe. Oder kannte Herr Tieck selber nicht dieNeichthümcr seiner eigenen Brust, und die Schle-gel mußten diese erst mit der Wünschelruthe ent-decken? So wie Herr Tieck mit den Schlegelnin Berührung kam, erschlossen sich alle Schatzeseiner Phantasie, seines Gemüthes und seinesWitzes. Da leuchteten die Diamanten, da quol-len die klarsten Perlen, und vor allem blitzte da