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dung des Herrn Ticck? Nein, sie cxistirte bereitsunter dem Volke, namentlich unter dem Volkein Italien. Wer Italienisch versteht, kann sicheinen ziemlich richtigen Begriff jener Tieck'schcnDramen verschaffen, wenn er sich in die bunt-scheckig bizarren, venezianisch phantastischen Mahr-chcn-Comodien des Eozzi noch etwas deutschenMondschein hincintraumt. Sogar die meistenseiner Masken hat Herr Tieck diesem heiterenKinde der Lagunen entlehnt. Nach seinem Bei-spiel haben viele deutsche Dichter sich ebenfallsdieser Form bemächtigt, und wir erhielten Lust-spiele, deren komische Wirkung nicht durch einenlaunigen Charakter oder durch eine spaßhafte In-trigue herbeigeführt wird, sondern die uns gleichunmittelbar in eine komische Welt versetzen, ineine Welt, wo die Thicre wie Menschen sprechenund handeln, und wo Zufall und Willkühr andie Stelle der natürlichen Ordnung der Dingegetreten ist. Dieses finden wir auch bei Aristo-